SPÖ-NÖ: Onodi fordert Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Auch 2004 keine Entspannung am Arbeitsmarkt absehbar

St. Pölten (SPI) - Die Situation am niederösterreichischen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Mit Ende November sind in Niederösterreich nun 37.376 Personen arbeitslos vorgemerkt. Dies bedeutet im Vergleich zum November des Vorjahres ein Plus von 2,6 %. Angesichts dieses weiteren Anstiegs und der alarmierend hohen Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen und Lehrstellensuchenden lädt SP-Vorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi die anderen Parteien ein, Sofortmaßnahmen umgehend gemeinsam umzusetzen. "Unsere Konzepte eines Lehrlingsausbildungsfonds, Aus- und Weiterbildungsprogramme sowie Anreize für Unternehmen, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen, liegen schon lange auf dem Tisch." Es liege nun an den anderen Parteien, gemeinsam mit der SPÖ endlich initiativ zu werden, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich zu verhindern. ****

"Alle Experten sind sich einig, dass auch im Jahr 2004 keine Entspannung absehbar ist und die Arbeitslosigkeit weiter steigen wird. Es wäre daher wünschenswert, wenn seitens der ÖVP einmal nicht nur mit dem Vorwurf der "Panikmache" auf unsere Vorschläge reagiert würde, sondern konkrete Taten folgen könnten", fordert Onodi.

Besonders gravierend sei der neuerliche Anstieg im Bereich der Jugendbeschäftigung. "Es kann von den politisch Verantwortlichen einfach nicht hingenommen werden, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen zwischen 15 - 25 Jahren heuer bereits 8,3% beträgt. Hinter der Zahl von 6.658 arbeitslosen Jugendlichen verbergen sich 6.658 Einzelschicksale, die entsprechend ernst genommen werden müssen", betont Onodi. Der erneute Anstieg der Arbeitslosigkeit sei umso gravierender, wenn man bedenke, dass die sechseinhalbtausend Menschen, die in Schulungen des AMS integriert sind, dabei gar nicht berücksichtigt seien.

"Die SPÖ arbeitet dafür, dass wir in Niederösterreich die Vision eines sozial gerechten und wirtschaftlich erfolgreichen Landes verwirklichen. Alle Niederösterreicher sollen die Chance haben, am Wohlstand teilhaben zu können, damit Niederösterreichs Zukunft in Europa auch weiterhin gesichert ist." (Schluss) alu

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