Bad Bleiberg wird Wellness-Mekka

LH Haider/LHStv. Pfeifenberger: 120 neue Arbeitsplätze - 200.000 Besucher werden erwartet

Klagenfurt (LPD) - Die Marktgemeinde Bad Bleiberg soll zu einem Wellness Mekka weiter ausgebaut werden. Die dafür notwendigen Ausschreibungsunterlagen für die Projekte und Finanzierung wurden heute, Dienstag, in der Sitzung des Kollegiums der Kärntner Landesregierung beschlossen. Die Schlüsselprojekte der ehemaligen Bergbaugemeinde sind die Neuerrichtung des Kurzentrum Bad Bleiberg, das Thermalbades Bad Bleiberg samt Thermenhotel sowie der Ausbau des Leitbetriebes Hotel Bleibergerhof, so Landeshauptmann Jörg Haider.

Interesse des Landes Kärnten und der Marktgemeinde Bad Bleiberg sei es, den Betrieb "Kristallbad Bad Bleiberg" im Rahmen der neu errichteten Gesellschaft dem aktuellen gehobenen Standard im österreichischen Tourismus entsprechend zu einem Thermalbad im Wellness-Bereich um- bzw. auszubauen, betonte Tourismusreferent LHStv. Karl Pfeifenberger. Für diesen Um- und Ausbau werde nun ein potentieller Partner gesucht, welcher über entsprechende Erfahrung im Bau und Betrieb solcher Anlagen verfügt.

Zielsetzung ist die Stärkung des Tourismus-Standortes. Durch den Ausbau der Therme als zentrales Element des touristischen Angebotes soll die zukünftige Entwicklung der Marktgemeinde Bad Bleiberg strategisch neu positioniert und gesichert werden. In diesem Sinne sollen die Weichen für einen Ganzjahrestourismus gestellt werden, um eine kontinuierliche Auslastung über das gesamte Jahr erzielen zu können.

Weiters sollen mit diesem Projekt Ganzjahresarbeitsplätze geschaffen und gesichert werden. Tourismusreferent Pfeifenberger betonte, dass damit die jährlichen Besucherzahlen von derzeit 80.000 auf 200.000 Besucher gesteigert werden sollen.

So soll eine Therme mit ambulanter Therapiestation mit einer Mindestinvestitionssumme von 12,2 Mio. Euro errichtet werden. Weiters ist die Errichtung eines zusätzlichen neuen Hotels in der gehobenen Vier-Sterne Kategorie mit mindestens 150 bis 200 Betten geplant. Bereits heute kommen etwa zehn Prozent der Gäste zu einem Gesundheitsurlaub nach Österreich und die Tendenz ist stark steigend. Die Marktgemeinde Bad Bleiberg hat das Potential sich als besondere Gesundheitsdestination mit zwei natürlichen Heilvorkommen in Österreich und Mitteleuropa zu positionieren. Die geografische Höhenlage von in etwa 900 Höhenmeter und die Heilklimastollen bilden beste Voraussetzungen für die Behandlung von Atemwegserkrankungen, so Pfeifenberger.

Als zweites natürliches Heilvorkommen dient das Thermalwasser, welches aufgrund der hohen Schüttung (1200 Liter pro Minute am Thermenschlag) neben der Therme auch den Hotelbetrieben zur Verfügung gestellt werden kann. Die heilklimatischen Voraussetzungen bilden eine optimale Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Tourismusentwicklung der Gemeinde.

Zur Ermöglichung dieser wichtigen Investitionen in die Therme samt Therapiezentrum mit Mindestinvestitionskosten von 12,2 Mio. Euro werden durch das Land Kärnten in Summe fünf Millionen Euro als Bedarfs- und Sonderbedarfszuweisungen bis 2010 bereit gestellt. Tourismusreferent Pfeifenberger hob die große Entwicklungschance der Marktgemeinde hervor, um sich vom einstigen Bergbau zu einem Wellness-Mekka zu mausern. Mit diesen neuen Projekten haben nun viele heimische Bürger die Möglichkeit, gleichsam vor der Haustüre zu arbeiten. Mittelfristig werden 120 neue Arbeitsplätze entstehen. (Schluss)

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