Rotes Kreuz: Aufnahmen im neuen Wiener Asylwerber-Notquartier abgeschlossen

Wien (Rotes Kreuz) - Knapp eine Woche nach der Eröffnung des Rotkreuz-Notquartiers für obdachlose Asylwerber im 3. Wiener Gemeindebezirk am 21. November sind nahezu alle neugeschaffenen 350 Plätze belegt. "Das neue Quartier soll hauptsächlich für alle jene Asylwerber Unterkunft sein, die kein Obdach haben und für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wir sind nach der gestrigen Einigung der Bundesländer über die Finanzierung der Betreuung von Asylwerbern und Flüchtlingen zuversichtlich, dass sich die Situation dieser Betroffenen in Zukunft verbessern wird", so Dr. Wolfgang Kopetzky, Rotkreuz-Generalsekretär.

Die betreuten Asylwerber in der Rotkreuz-Unterkunft stammen vor allem aus den ehemaligen GUS-Staaten und aus Afrika. Insgesamt sind 10 Familien mit Kindern unter den Bewohnern. Rund 70 BewohnerInnen sind minderjährig.

Mit der neuen Betreuungsstruktur versucht das Rote Kreuz, die oft krisenhafte Situation vieler Asylwerber in Wien zu entschärfen. Betroffene stehen - oftmals aufgrund der fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten - auf der Straße. Die Ungewissheit des laufenden Asylverfahrens wird durch Obdachlosigkeit, mangelnde Gesundheitsbetreuung und das Fehlen eines sozialen Netzes, das die Menschen auffangen kann,verschärft. Finanziert wird das Projekt von der Gemeinde Wien", so der Rotkreuz-Generalsekretär.

"Einen guten Überblick zum Thema Migration bietet das online-Factbook 'Migration' des Österreichischen Roten Kreuzes auf www.roteskreuz.at", ergänzt Kopetzky abschliessend. Auf der empfohlenen Seite finden sich auch zahlreiche zusätzliche Verweise auf migrationsrelevante Internet-Seiten.

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