AK-Dirnberger stellt sich mit eigener Liste selbst ins Out

Alle Kompromisse ausgeschlagen, Gespräche abgesagt

St. Pölten (OTS) - Mit der gestrigen Präsentation einer eigenen Kandidatenliste für die AK-Wahlen im Frühjahr 2004 hat sich der noch amtierende NÖ AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger "demaskiert und selbst ins Out gestellt", hält der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, NR- Abgeordneter Alfred Schöls, fest. Sowohl die Fraktion Christlicher Gewerkschafter NÖ (FCG) als auch der ÖAAB NÖ haben Dirnberger in den vergangenen Monaten Kompromissangebote gemacht, "bei denen wir ihm weit mehr als 50 % entgegengekommen wären". Dirnberger hat jedoch alle Angebote ausgeschlagen und mehrere Vermittlungsgespräche kurzfristig abgesagt. Damit hat Dirnberger selbst auch das Recht verwirkt, die Bezeichnung "NÖAAB-FCG" für seine Liste zu verwenden. Die "NÖAAB-FCG"-Fraktion in der AK sei Teil von ÖAAB und FCG "und nicht im Privateigentum des Herrn Dirnberger. Das wäre ja genauso, wie wenn sich ein ehemaliger Billa-Filialleiter mit einem Wohnwagen vor ein Billa-Geschäft stellt und behauptet: 'Ich bin der Billa!'" meint Schöls.

Der Hinweis Dirnbergers auf die Nicht-AK-Zugehörigkeit von Spindelegger und Schöls ist völlig irrelevant: Denn die früheren Kandidaturen Dirnbergers erfolgten unter der Obmannschaft von Schöls und Robert Lichal, die beide nicht AK-Mitglieder sind und waren.

Die politische Linie Dirnbergers sei geeignet, ihn zu einem "Irrlicht in der AK" werden zu lassen, befürchtet Schöls: "Wenn die ÖAAB-FCG-Exponenten in acht von neun Länder die Pensionsreform anders sehen als er - sogar Fritz Dinkhauser! -, dann ist offensichtlich, wer falsch liegt." (schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Anfragen/Informationen (wochentags)
Tel.: 02742/35 16 16/0
fcg-noe@fcg.at
Agentur: 0664/201 70 45

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0003