Neuer Kollektivvertrag für mehr als 130.000 Angestellte im Gewerbe und Handwerk, Information und Consulting sowie Metallgewerbe

1000 Euro Mindestgrundgehalt realisiert

Wien (GPA/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für mehr als 130.000 Angestellte im Gewerbe und Handwerk, Information und Consulting sowie Metallgewerbe bringen neben einer Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter zeitgemäße Weiterentwicklungen im Rahmenrecht.++++

Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter werden im Metallgewerbe für etwa 35.000 Angestellte um 2,1 Prozent, im allgemeinen Gewerbe und Handwerk, Information und Consulting um 1,8 Prozent erhöht. Gleichzeitig mit dieser Erhöhung wird für alle Angestellten das Mindestgrundgehalt von 1000 Euro umgesetzt. Ebenso wurde eine flachere Gehaltsstruktur mit einfachen Übergangsregelungen vereinbart. Neue Verwendungsgruppenbeispiele bringen insbesondere den angestellten Frauen Verbesserungen. Berufserfahrung und höhere Qualifikation finden auch in den neuen Gehaltssprüngen ihren Niederschlag.

Erstmals wurde für diese Angestellten eine kollektivvertragliche Regelung für Auslandsdienstreisen und Kilometergeld vereinbart. Dadurch wurde für die in diesem Bereich tätigen AußendienstmitarbeiterInnen eine zeitgemäße Regelung gefunden, die Klarheit schafft.

"Dieser Kollektivvertrag zeigt, dass zukunftsorientierte Regelungen sowohl die Interessen von Arbeitgebern und Angestellten beinhalten können. Die Kollektivverträge sind somit auch Ausdruck einer gelebten modernen Kollektivvertrags-Partnerschaft. Möglich ist diese Entwicklung aufgrund eines sinnvollen Zusammenwirkens von Sparten- und Fachverbandsobmännern sowie den InnungsmeisterInnen und dem Spartenbüro", zeigte sich GPA-Geschäftsbereichsleiter Karl Proyer zufrieden.

ÖGB, 2. Dezember 2003
Nr. 1004

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