mobilkom austria: Oberösterreichs Frauen hängen Männer in der mobilen Kommunikation ab

Wien (OTS) - Mobile Erreichbarkeit ist Frauen in Oberösterreich besonders wichtig: Zwei Drittel aller Frauen schalten das Handy niemals ab - Oberösterreicherinnen sind besser erreichbar als Frauen im gesamten Land - Vier von fünf jungen Oberösterreicherinnen sind an der Weiterentwicklung von Kommunikationstechnologien interessiert, im Gegensatz zu nur drei von fünf Männern

Frauen in Oberösterreich können der mobilen Kommunikation viel Positives abgewinnen. Das Bedürfnis, mit dem Handy immer und überall erreichbar zu sein bzw. damit spontan Bekannte und Freunde anrufen zu können, ist bei den Oberösterreicherinnen besonders stark ausgeprägt:
Fast zwei Drittel (63 %) aller Frauen dieses Bundeslandes schalten das Handy niemals ab, damit sie ständig Anrufe oder SMS empfangen können. Im Österreich-Vergleich liegen hier die Oberösterreicherinnen weit vor den Frauen anderer Bundesländer: 49 % der Österreicherinnen schalten an einem 24-Stunden-Tag das Handy niemals ab.

Im Wunsch, mit der Welt verbunden zu sein, lassen Frauen aus Oberösterreich auch die Männerwelt weit zurück: Nicht einmal jeder zweite Mann dieses Bundeslandes (42 %) ist rund um die Uhr erreichbar. Dies ergab eine im Oktober 2003 durchgeführte Kommunikationsstudie des Marktforschungsinstitutes Fessel GfK im Auftrag von mobilkom austria. Dabei wurden 159 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zu ihrem Umgang mit dem Handy, ihrem Kommunikationsverhalten und zu ihrem Interesse an neuen Technologien befragt.

"Dieses Ergebnis hat uns wirklich überrascht. Frauen in Oberösterreich schätzen diesen Komfort, den die mobile Kommunikation bietet, überdurchschnittlich: nämlich zu jeder Zeit und an jedem Ort mit anderen verbunden zu sein. Oberösterreicherinnen scheinen mobiler aber auch in ihrer eigenen Einschätzung unabkömmlicher zu sein", interpretiert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria, die Studie.

Angela Orthner, erste Präsidentin des Oberösterreichischen Landtages, zum Thema Frauen und neue Technologien in Oberösterreich:
"Technologie muss weiblich werden, damit sie für Frauen eine wirkliche Erleichterung im Alltag bedeutet. Um das zu erreichen, bedarf es behutsamer, aber konsequenter politischer Steuerung: Die Stärkung der Mobilität der Frau, um die Lebensplanung mit Kind und Karriere zu erleichtern, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung."

Ein Erklärungsmodell, warum Oberösterreicherinnen mobiler als Männer sind und ihr Handy immer Stand-by halten, liegt für Boris Nemsic im Beziehungsaspekt: "28 % aller Frauen und 53 % aller jungen Oberösterreicherinnen bis 29 Jahre geben an, durch das Handy häufiger Kontakte zu Freunden und Bekannten zu pflegen. Nur jeder zehnte Mann erhöht die Zahl seiner Sozialkontakte durch das Handy." 808.000 Oberösterreicher, das sind drei von vier Einwohner des Bundeslandes, telefonieren mobil. Durchschnittlich hat jeder oberösterreichische Haushalt 2,6 Handys. 8 % der oberösterreichischen Haushalte besitzen sogar mehr als vier Handys.

Junge oberösterreichische Männer telefonieren mehr als Frauen

Trotz der hohen Erreichbarkeit unterscheidet sich das Kommunikationsverhalten von Frauen und Männer in Oberösterreich grundsätzlich: Männer, besonders jene unter 29 Jahren, erhalten mehr Anrufe als Frauen. Junge Burschen nehmen an Wochentagen durchschnittlich sechs Anrufe entgegen. Frauen bis 29 Jahre erhalten von Montag bis Freitag durchschnittlich vier Anrufe. An Wochenenden ist die Diskrepanz zwischen Männern und Frauen noch höher: Bei Männern bis 29 Jahre klingelt das Handy durchschnittlich neun Mal pro Tag. Im Gegensatz dazu erhalten Frauen bis 29 Jahre mit etwa fünf Anrufen nur knapp mehr als die Hälfte der Anrufe ihrer männlichen Counterparts. Selbst bei aktiven Telefonaten liegen Männer vorne: Sie tätigen rund ein bis zwei Anrufe mehr pro Tag als Frauen. Die Oberösterreicherinnen rufen pro Tag circa drei Mal Freunde, Verwandte oder Kollegen an, Männer in Oberösterreich rund vier Mal.

Oberösterreicherinnen nutzen das Handy überwiegend für private Koordinationen

Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie von mobilkom austria ist, dass das Handy generell mehr für private als für berufliche Zwecke verwendet wird. Männer verwenden ihr Handy eher beruflich (15 %) als Frauen (3 %). Die Oberösterreicherinnen nutzen das Handy öfter für private Zwecke (87 %) als die Oberösterreicher (65 %). Generell wird das Handy als Koordinationsstool immer wichtiger: Mehr als die Hälfte der OberösterreicherInnen meinen, dass das Handy die Organisation der Familie erleichtert.

Frauen an Technik interessiert - bei Anwendung aber skeptisch

Vergleicht man das Interesse an neuen Technologien der Oberösterreicherinnen mit dem der Oberösterreicher, erkennt man das größere Interesse der Frauen: Vier von fünf Oberösterreicherinnen bis 29 Jahre sind an der Weiterentwicklung von Kommunikationstechnologien wie Location Based Services (LBS) interessiert - im Gegensatz zu nur drei von fünf oberösterreichischen Männern (58 %) der selben Altersstufe. Bei der Altersgruppe ab 14 Jahren liegen ebenfalls die Frauen vorne: 62 % aller Oberösterreicherinnen sind an neuen Kommunikationstechnologien interessiert, aber nur 57 % der Oberösterreicher.

Aber: Bei der tatsächlichen Anwendung dieser neuen Technologien hinken die Frauen deutlich hinterher. Während etwa jeder zehnte Oberösterreicher schon einmal eine Anwendung am Handy wie das Location Based Service ausprobiert hat, haben nur drei von 100 Oberösterreicherinnen den Mut gehabt, die Applikation zu testen oder sie regelmäßig zu verwenden.

Dies möchte Nemsic ändern: "Frauen werden immer selbstbewusster im Technologie-Bereich. Diesen Trend begrüße ich sehr. Wenn wir den Frauen auch noch Mut machen, neue Anwendungen auszuprobieren, dann werden wir unser Ziel erreichen: Frauen werden immer mehr Technologie-Know-how erwerben."

Diskussionsveranstaltung im AEC: Ist Kommunikation Frauensache?

Zum Thema "Kommunikation ist Frauensache" organisiert mobilkom austria in Kooperation mit den Oberösterreichischen Nachrichten eine Diskussionsveranstaltung am 2. Dezember 2003 um 19.00 Uhr im Ars Electronica Center in Linz. Herausgefunden werden soll, wie Frauen das moderne Leben von heute meistern und wie mobil die Oberösterreicherinnen wirklich denken und handeln. PodiumsteilnehmerInnen sind Angela Orthner, 1. Präsidentin des Oberösterreichischen Landtages, Gerda Rogers, Star-Astrologin, Univ.-Prof. Gabriella Hauch, Genderforscherin, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kannonier, Rektor der Kunstuniversität Linz, Gerti Mairinger, Unternehmerin, und Dipl. Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria. Moderieren wird Mag. Verena Hahn von den Oberösterreichischen Nachrichten. Die Teilnahme an dieser Diskussion ist kostenlos.

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