Drei Jahre sozialinfo.wien.at - Hilfe von A-Z

Das elektronische Informationssystem für soziale Fragen

Wien (OTS) - Der "SozialRuf Wien", ein Fachbereich der Magistratsabteilung 47 - Pflege und Betreuung, bietet seit November 2000 unter der Bezeichnung "sozialinfo.wien.at" ein Internet-Service an. Dabei kann nach zahlreichen Stichworten, von "Adoption" über "Pflege" bis "Zuwanderung", gesucht werden. Wird ein Begriff ausgewählt, erhält man sofort weiterführende Links zum jeweiligen Thema. So gelangt man übersichtlich und rasch zu Informationen, welche Hilfen in einer bestimmten Problemsituation möglich sind bzw. welche Hilfseinrichtungen zur Verfügung stehen.

http://www.sozialinfo.wien.at/ mit 1,3 Millionen Abfragen

Während der "SozialRuf Wien" unter der Telefonnummer 01/533 77 77 täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr erreichbar ist, können die Informationen aus dem "sozialinfo.wien.at" im Internet rund um die Uhr abgerufen werden. Der Erfolg dieses Services hat alle Erwartungen übertroffen. In den ersten drei Betriebsjahren wurden mehr als 1,3 Millionen Seitenabfragen registriert und dies bei steigender Tendenz (derzeit mehr als 100.000 Internetseiten pro Monat).

Das "sozialinfo.wien.at" wird international

Seit September des Vorjahres koordiniert Wien das EU-Projekt "EUSODA-Europäische Sozial-Datenbank". Dabei soll das Wiener Informationssystem mit Sozialdatenbanken anderer europäischer Städte und Regionen vernetzt und mehrsprachig angeboten werden. Dazu wurde bereits ein mehrsprachiges, gemeinsames Suchregister erarbeitet. Derzeit wird von der Wiener Firma Weberhofer GmbH ein Europäisches Internet-Portal entwickelt, das Anfang 2004 in Betrieb gehen wird. Außerdem ist das Zusammenspiel zwischen den lokalen Informationssystemen der ProjektpartnerInnen und dem Europäischen System sicher zu stellen. An dem von Wien vorgeschlagenen Projekt beteiligen sich Regionen, Städte, Vereine und Firmen aus Deutschland, Italien, Portugal, Spanien und Österreich. Es hat nun noch eine Laufzeit von 10 Monaten und endet mit September 2004. Diese Datenbank wird auch nach Projektende von der Stadt Wien betrieben werden und erhielt übrigens letzte Woche bei einer Überprüfung durch die Europäische Kommission eine ausgezeichnete Bewertung. (Schluss) uls

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