"Hallo, wie geht's?" am 8. Dezember im ORF: Hubert von Goisern zu Gast bei Dagmar Koller

"Man muss dem Zufall Raum geben"

Wien (OTS) - Als Hubert Achleitner wurde er am 17. November 1952
in Bad Goisern/Oberösterreich geboren - in "Hallo, wie geht's?" verrät er im Gespräch mit Dagmar Koller am Montag, dem 8. Dezember 2003, um 17.30 Uhr in ORF 2 unter anderem, wie aus ihm Hubert von Goisern wurde, was ihm im Leben wichtig ist und welchen Stellenwert die Musik einnimmt.

"Als Fünfjähriger habe ich in Goisern der Blasmusikkapelle zugeschaut. Da ich selbst ein sehr schüchterner und leiser Bub war, hat mich das lauteste Instrument, die Trompete, am meisten fasziniert." Zum Vollblutmusiker war es noch ein weiter Weg. "Ich habe sehr lange geübt und dann mit 30 beschlossen, jetzt bin ich Musiker." Hubert von Goisern, der nach eigenen Angaben viele Instrumente spielt, "aber keines g'scheit", verdankt seinen Namen einem Zufall: "Bei einem Interview wurde ich dem Reporter als Hubert aus Goisern vorgestellt, der Name ist dann geblieben." 1982 wurden die Alpinkatzen gegründet, der gemeinsame Durchbruch gelang erst zehn Jahre später mit der CD "Aufgeigen statt niederschiassen". Die Zusammenarbeit dauerte bis 1995, als letztes Album wurde der Konzertmitschnitt "Wia die Zeit vergeht" veröffentlicht. Als Solokünstler folgten unter anderem die Filmmusik zu "Schlafes Bruder" (1995) sowie die von seinen Reisen nach Afrika und Tibet geprägten CDs "Gombe" und "Inexil" (beide 1998). Seit sechs Wochen ist von Goisern mit "Trad II" in den österreichischen Long-Play-Charts vertreten.

Zu seinen Liedern hat Hubert von Goisern ein sehr inniges Verhältnis:
"Ich sehe jedes Lied als ein Geschenk, alle Lieder sind meine Kinder, und da möchte man doch keines bevorzugt behandeln. Musik lässt mich abheben wie ein Tagtraum, und man sollte Respekt vor Träumen und Wünschen haben. Welche Art von Musik ich mache, kann ich nicht sagen - ich mache mich." Eine Philosophie, die Hubert von Goisern auch privat lebt: "Jeder muss einen eigenen Weg zu sich selbst finden. Das Wichtigste ist, bei der Wahrheit zu bleiben."

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