"profil": Pharmaindustrie macht Rückzieher bei Senkung der Medikamentenkosten

Pharmaindustrie fühlt sich aufgrund von Änderungen im Regierungsantrag nicht mehr an Einigung gebunden

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, fühlt sich die Pharmaindustrie nicht mehr an die Einigung zur Senkung der Medikamentenkosten gebunden. Dies ist der Inhalt eines dem Nachrichtenmagazin "profil" vorliegenden Briefs an Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat. Die Ministerin hatte am 10. November im Rahmen einer Pressekonferenz mit der Ärztekammer und der pharmazeutischen Industrie für 2004 eine Senkung der Arzneimittelkosten im Ausmaß von 120,5 Millionen Euro präsentiert.

In dem mit 28. November datierten Schreiben an die Ministerin übt der Verhandler für die Industrie, Eberhard Pirich, scharfe Kritik an der Regierung. Der vor zwei Tagen im Nationalrat beschlossene Abänderungsantrag weiche "in entscheidenden Punkten" vom "unter größter Anstrengung gemeinsam erarbeiteten Vorschlag" ab. "Aus diesem Grund fühlt sich der Berufsgruppenobmann der pharmazeutischen Industrie nicht mehr durch seine Unterschrift verpflichtet", so Pirich in seinem Brief.

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