Bures zu Buwog: Größte Vermögensverschiebung der Zweiten Republik und Minister Grasser tappt im Dunkeln

Fix ist nur, dass verkauft werden soll und die Mieter die Verlierer sind

Wien (SK) Bei dem geplanten Verkauf der ehemals
gemeinnützigen Bundeswohngesellschaften - der "größten Vermögensverschiebung der Zweiten Republik" - tappe Finanzminister Grasser offensichtlich im Dunkeln und wisse nicht einmal, mit welchem Ertragswert der von ihm eingesetzte Berater, Ernst Karl Plech, rechnet. Bures stellte klar, dass der kolportierte Verkaufspreis von 500 Millionen Euro nicht wie vom Finanzministerium behauptet, vom Rechnungshof geschätzt wurde, sondern vom Regierungsexperten Plech. "Von diesem Preis will Grasser freilich nichts wissen, weil der Verkaufspreis weit unter dem tatsächlichen Wert liegt und damit deutlich wird, dass die Regierung den Mietern die Wohnungen teuer angeboten hat, an Immobilieninvestoren aber zu Schnäppchenpreisen verkauft". ****

Alles was für Grasser fix ist, ist, dass die Bundeswohngesellschaften ohne Wenn und Aber verkauft werden, dass Unsummen für politische Berater ausgegeben werden - allein für die Beratertätigkeit von Lehman Brothers wurde die großzügige Summe von 10 Millionen Euro Steuergeldern aufgewendet - und dass verhindert wird, dass die Mieter zu angemessenen Konditionen Wohnungseigentümer werden können. "Fix ist vor allem, dass die Mieter die Verlierer sind und die Immobilieninvestoren die Gewinner", sagte Bures. Der Verkaufserlös und somit die Wirtschaftlichkeit sei für Grasser ganz offensichtlich nachrangig. (Schluss) se

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