Laska: Herzliches Willkommen für vier schwerkranke irakische Kinder

Medizinische Betreuung im Irak nicht möglich - Wien hilft - ZDF "Frau des Jahres" Ehrung an Projektleiterin Dr. Eva- Maria Hobiger

Wien (OTS) - Die Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska konnte gestern, Freitag, am Flughafen Schwechat ganz besonderen Gästen ein herzliches Willkommen bereiten. Für vier schwerkranke irakische Kinder und ihre Angehörigen war es ein ganz spezieller Tag. Die Landung in Österreich bringt wieder ein bisschen Hoffnung in ihr Leben, für Sabar (18 Monate, der Bub leidet an einem angeborenen schweren Herzfehler), Znainab ( 14 Jahre, an einem chronischen Nierenabszess erkrankt), Sarah (7 Jahre, sie leidet an der "Glasknochenkrankheit") und Quand (7 Jahre, das Mädchen lebt mit einer angeborenen Grauer Star-Erkrankung) konnte im Irak keine geeignete Behandlungsmöglichkeit gefunden werden. Im Rahmen des Hilfsprojekt "Aladins Wunderlampe wurden die Kinder via GÖAB -Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen" - zur medizinischen Behandlung nach Wien gebracht. Sie werden in den nächsten Tagen im Wiener AKH, dem Orthopädischen Spital in Speising und Krankenhäusern in Innsbruck und St. Pölten operiert werden.

Dr. Hobiger "ZDF - Frau des Jahres"

Eine besondere Ehrung gab es für die Projektleiterin von "Aladins Wunderlampe", Dr. Eva-Maria Hobiger. Das ZDF Magazin "ML Mona Lisa" wählte sie für ihr großes humanitäres Engagement zur "Frau des Jahres". Vizebürgermeisterin Laska überreichte die Auszeichnung an die Fachärztin. "Durch den unglaublichen persönlichen Einsatz von Frau Dr. Hobiger haben die schwerkranken Kinder in Basra wieder eine Überlebenschance bekommen. Sie ist eine Lobbyistin für die Schwächsten in der Hoffnungslosigkeit und dadurch eine mehr als würdige Preisträgerin", betonte Laska in ihrer Ansprache. Frühere Preisträgerinnen waren u.a. die verstorbene ZEIT-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff und Waris Dirie.

"Aladins Wunderlampe": Engagement für die Ärmsten

Seit vielen Jahren kümmert sich Dr. Hobiger im Irak um krebskranke Kinder. Ein Besuch im Mutter-Kind-Spital von Basra, 560 km südöstlich von Bagdad, und die dort herrschenden katastrophalen medizinischen Bedingungen gaben den Anstoß zur Gründung des Projekts "Aladins Wunderlampe". Gerade in der Region um Basra ist die Anzahl der Leukämiefälle innerhalb der letzten Jahre auf das Fünfache gegenüber 1990 gestiegen. Als Ursache dafür wird von den irakischen Ärzten abgereichertes Uran vermutet. Abgereichertes Uran war Bestandteil unzähliger Geschosse, die während des ersten Golfkriegs in dieser Region von den Alliierten eingesetzt wurden.

Nähere Informationen über "Aladins Wunderlampe" und das Spendenkonto findet man unter www.saar.at .

Alle Infos über das Magazin "ML Mona Lisa" findet man unter www.zdf.de
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