AK-Erfolg: Kinowertkarte von Cineplexx gilt um ein Jahr länger!

AK hat rechtswidrige Geschäftsbedingungen abgemahnt - Moviecard gilt ab 1. Dezember 18 statt 6 Monate

Wien (AK) - Gute Nachricht für Konsumenten: 18 statt 6 Monate gelten ab 1.12. die Kinowertkarten von Cineplexx, auf denen entweder 25 oder 50 Euro aufgebucht und zum Bezahlen der Karten abgebucht werden, sagen die AK Konsumentenschützer. Die kurze Geltungsdauer von 6 Monaten ist rechtswidrig. Daher hat die AK die rechtswidrigen Geschäftsbedingungen abgemahnt. Cineplexx bot daraufhin eine verbraucherfreundliche Lösung an: Ab 1.12. gelten die Moviecards um ein Jahr länger. Auch jene, die bis 5. Oktober noch nicht abgelaufen sind, werden verlängert.

Die Moviecard gibt es um 25 und 50 Euro, wobei bei einem Kinobesuch die Kartenpreise abgebucht werden. Vorteil: Die Filme in den Kinos der Constantin Film Gruppe sind um einiges günstiger. Erheblicher Nachteil: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Cineplexx, also das Kleingedruckte, waren nach Ansicht der AK-Konsumentenschützer rechtswidrig. Denn die Wertkarte war nur 6 Monate ab Ausstellungsdatum gültig. Wer sein Guthaben bis dahin nicht verbraucht hatte, musste zur Verlängerung den ursprünglichen Kaufpreis aufzahlen oder verlor das Restguthaben. Vielen Konsumenten war diese kurze Frist nicht bewusst, wissen die AK-Konsumentenschützer von den Beschwerden in ihrer Beratung. So erlebten Kinobesucher oft spätestens an den Kinokassen eine böse Überraschung: Sie erfuhren, dass sie für das vorausbezahlte Geld keine Karten mehr bekommen.

Die AK hat daher die rechtswidrigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Cineplexx abgemahnt. Cineplexx zeigte sich daraufhin einsichtig und bot eine verbraucherfreundliche Lösung an:
Ab 1. Dezember gelten die Moviecards 18 Monate. Erfreulich: Auch Kinowertkarten, die bis 5. Oktober noch nicht abgelaufen sind, werden verlängert.

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