Heinzl: Pröll und Mariazellerbahn - alter Wein in noch älteren Schläuchen

Wo bleibt finanzielle Zusage für neue Waggons und Triebfahrzeuge, wo bleibt Geld für Erhalt der Strecke?

St. Pölten, (SPI) - "Was NÖ Landesverkehrsreferent Erwin Pröll und Verkehrsminister Hubert Gorbach den NiederösterreicherInnen als ‚Rettung der Mariazeller- und der Ybbstalbahn' verkaufen wollen, ist nichts weiter als ‚alter Wein in noch älteren Schläuchen'. Selbst für Erwin Pröll sollte es nichts Neues sein, das der Bund für die Erhaltung der Infrastruktur - also die Schienen - bei der Bahn verantwortlich ist. Dazu ist kein neuer Vertrag notwendig - denn das ist derzeit Gesetz", so der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl zu Aussagen Prölls im ORF-NÖ Radio.****

Bei der Mariazellerbahn ist es "fünf nach Zwölf". Die Waggons sind veraltet, mehr als zwei Drittel der Triebfahrzeuge aufgrund fehlender Ersatzteile nicht mehr einsatzbereit. Die elektrische Oberleitung rostet still vor sich hin, die Geleise zeigen auf Jahrzehnte der Nutzung zurückzuführende massive Abnützungserscheinungen. Das was die Mariazellerbahn dringend braucht sind rasche Investitionen in neues Wagenmaterial und Triebfahrzeuge. Ebenso müssen die dringendsten Erhaltungsarbeiten auf der Schmalspurstrecke durchgeführt werden -denn sonst droht die Betriebseinstellung in spätestens fünf Jahren.

"Alles das blieb seitens Pröll und Gorbach ohne Antworten. Keine Zusage über finanzielle Mittel, nur alte Versprechungen, welche sich die Menschen von Pröll und den verschiedensten FP-Verkehrsministern schon über Jahre in stereotyper Wiederholung anhören müssen. Pröll und Grobach blieben alle Erwartungen schuldig - und weder die Menschen an der Mariazellerbahn, noch die Fahrgäste der Ybbstalbahn können hoffen, dass ‚ihre' Bahn ehebaldigst gerettet wird", so Heinzl.
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