Tierschutz: Keine Verschlechterung für Kärnten

Die SPÖ Kärnten appelliert an die Bundesregierung, das Bundestierschutzgesetz noch einmal zu überdenken

Klagenfurt (SP-KTN) - Der VP-Gesetzesentwurf zum Tierschutzgesetz bringt für Kärnten nur Verschlechterungen. Statt das bundeseinheitliche Tierschutzgesetz an die bereits geltenden höheren Standards, wie etwa in Kärnten, anzupassen, werden Rückschritte gemacht. "Es wäre doch zielführender, das Bundestierschutzgesetz an den hohen Kärntner Standard anzupassen", fordert SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl.

Was verliert Schüssel, wenn er einmal etwas Gutes tut, etwa für Tiere? "Nichts. Die Käfighaltung ist antiquiert und dient nur dazu, um jeden Preis den Gewinn zu maximieren. Das zieht sich auch durch die restliche Politik der schwarz-blauen Regierung. Auf jene, die von den diversen Gesetzen und Maßnahmen betroffen sind, wird keine Rücksicht genommen", legt Würschl dar.

Die SPÖ Kärnten begrüßt es, dass endlich eine bundeseinheitliche Regelung des Tierschutzes stattfindet, aber der vorliegende Entwurf ist unbrauchbar. "Die Käfigtierhaltung muss österreichweit verboten werden", will Würschl keine Verschlechterungen zulassen. (Schluss)

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