Hausärzte weisen Vorwürfe des WGKK-Obmanns zurück

Wien (OTS) - Der Obmann der WGKK, Franz Bittner bezeichnet den Hausärzteverband als "Splittergruppe". Dabei übersieht er (absichtlich?), dass wir nicht nur den Kurienobmann-Stellvertreter der niedergelassenen Ärzteschaft, sondern auch den Sektionsobmann der Prakt. Ärzte und seine Stellvertreterin stellen! Die SpitzenrepräsentantInnen der Wiener Hausärzte kommen somit vom Hausärzteverband. Diese verhandeln seit Wochen intensiv und konstruktiv, damit ein vertragloser Zustand verhindert wird.

Der Hausärzteverband ist allerdings die Interessensvertretung der niedergelassenen Allgemeinmediziner und vertritt somit nicht die Interessen der Gebietskrankenkasse.

Der ÖHV wehrt sich dagegen, das Problem der Arzneimittelökonomie auf dem Niveau der Nachttkastlkontrolle abzuhandeln. Das Honorarvolumen an die Medikamentenausgaben zu koppeln hält er eher für unmoralisch. Die Hausärzte wollen ihr Honorar nicht den Patienten "vom Mund absparen".

Dass die Ärzteschaft viel zu wenig an ihr Einkommen denkt, wird Gewerkschaftsfunktionär und "Nebenerwerbsobmann" Bittner ganz leicht daran erkennen, dass ihre "Einkommensangleichungen" seit mehr als zehn Jahren unter der Inflationsrate geblieben sind.

p.s.: 1600 Ärzte würden Ihre Einkommenssituation gerne mit der des Herrn Obmann Bittner tauschen!

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