Rein-Appell: Schienenverkehr muss gefördert werden

Erhöhungen im Schienengüterverkehr geistern immer noch in den Köpfen des ÖBB-Management herum

Bregenz (VLK) – Verkehrslandesrat Manfred Rein begrüßt den Tatendrang von Vizekanzler Hubert Gorbach, mahnt aber
gleichzeitig zur Besonnenheit: "Mit Blockaden kann die Transitproblematik nicht gelöst werden. Stattdessen gilt es
kühlen Kopf zu bewahren und das in Angriff nehmen, was
schon lange geplant ist, bisher aber am Geld und am Willen
der Verantwortlichen scheiterte. Die baureifen
Schienenprojekte müssen rasch umgesetzt werden." ****

Rein richtet den dringenden Appell an Gorbach, die dafür notwendigen Geldmittel bereit zu stellen. Für Vorarlberg
hat der Ausbau der Arlberg-Westrampe höchste Priorität.

Einmal mehr warnt Rein vor den fatalen Auswirkungen, die
durch die von den ÖBB geplanten Preiserhöhungen für den Schienengüterverkehr entstehen würden. Geplant sind
Erhöhungen von bis zu 130 Prozent. Ursprünglich war für das Inkrafttreten dieser neuen Tarife der 1. Jänner 2004
vorgesehen, aber nach heftigen Protesten – auch von Seiten Landesrat Reins – wurde dieser Termin von den ÖBB in einer
ersten Reaktion zurückgenommen.

Nun soll die Preiserhöhung in mehreren Schritten doch
noch eingeführt werden – eine Vorgangsweise, von der Rein überhaupt nichts hält: "Wenn Preiserhöhungen stattfinden,
müssen sie für die Kunden kalkulierbar sein. Eine Erhöhung
im Bereich von 60 bis 130 Prozent ist, auch wenn sie in
Raten erfolgt, inakzeptabel."
(mt/gw,nvl)

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