Gehrer: Stellen Wien gerne Experten zur Verfügung

Vorausschauende Personalplanung ist Aufgabe des regionalen Schulmanagements

Wien (OTS) - "Ich finde es bedauerlich, dass es an den Wiener Pflichtschulen zu einer solchen Unsicherheit gekommen ist. Für mich ist wichtig, dass sich die Eltern auf die Schule verlassen können. Es ist dafür zu sorgen, dass die Schüler den vollen Unterricht erhalten", erklärte heute Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zur aktuellen Situation an den Pflichtschulen in Wien. Die Personalplanung in Wien sei bei 105.000 Schülerinnen und Schülern und 9.975 Lehrerdienstposten eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die vorausschauend und früh genug gemacht werden muss. Bereits im September war absehbar, dass gegen Jahresende mehr Lehrer als üblich in Pension gehen werden. "Es ist unverständlich, dass von den zuständigen regionalen Schulbehörden die notwendigen Planungen nicht rechtzeitig gemacht wurden. Man muss aber daraus lernen und ich bin gerne bereit, Experten des Bildungsministeriums zur Beratung zur Verfügung zu stellen, wenn die Verantwortlichen der Stadt Wien Hilfestellungen benötigen", so Gehrer weiter.

Alle Bundesländer wissen seit drei Jahren, wie viele Dienstposten zur Verfügung stehen. Dies wurde im Finanzausgleich zwischen dem Bundesministerium für Finanzen und den Bundesländern vereinbart, dem alle Länder, auch Wien, zugestimmt haben. Die Pensionierungen haben keine Auswirkungen auf die im Finanzausgleich vereinbarten Dienstposten, der Bund refundiert den Ländern diese wie bisher. Es liegt in der Verantwortung der Landesschulräte bzw. des Stadtschulrats für Wien, diese auf die Schulen aufzuteilen.

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