Mahnmal für Kinder vom Spiegelgrund - erfolgreiche Umsetzung nach 5 Jahren

Junge ÖVP Penzing dankt allen Beteiligten

(28. November 2003) - "Die heutige feierliche Enthüllung des Mahnmals für die Kinder vom Spiegelgrund zeigt, dass es fast 60 Jahre nach Ende des Dritten Reichs endlich auch in Penzing möglich ist, zu einer entsprechenden Vergangenheitsbewältigung zu finden", so Manuela König, Obfrau der Jungen ÖVP Penzing. "Die Errichtung des Mahnmals ist auf eine 24-stündige Mahnwache der Jungen ÖVP Penzing im Jahr 1998 und dem daraus resultierenden Antrag in der Bezirksvertretung zurückzuführen."

"Auch wenn es 5 Jahre bis zur Errichtung des Mahnmals gedauert hat, so ist das doch nichts im Vergleich zu der langen Zeit, in der im 14. Bezirk Vergangenheitsbewältigung ein Fremdwort war", so König.

Bei der heutigen Gedenkfeier war bewusst auf Parteipolitik verzichtet worden. "Es war uns wichtig, dass dieses heikle Thema nicht durch parteipolitische Profilierung und Auseinandersetzung zerredet wird", so BezR Markus Kroiher, damaliger Bezirksobmann und heutiger Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Daher haben wir in der Bezirksvertretung vereinbart, dass es keine parteipolitischen Auftritte bei der Gedenkfeier geben wird."

"Wir möchte uns bei allen Fraktionen für ihre Unterstützung bei der Errichtung des Mahnmals bedanken. Besonderer Dank gilt auch Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner, die durch ihr betont objektives und engagiertes Auftreten die würdevolle Gedenkfeier ermöglicht hat. Für uns von der Jungen ÖVP Penzing ist der heutige Tag ein wichtiger Meilenstein der Vergangenheitsbewältigung in Penzing. Abgeschlossen ist das dunkle Kapitel des Nazi-Regimes aber nie - auch im 14. Bezirk muss und wird weiterhin gelten: Niemals vergessen", so König abschließend. (Schluss)

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