Niederwieser zu Transit: "Endlich mit Transit-Illusionen aufräumen"

Wien (SK) Für ein "Ende der Illusionen" rund um den LKW-Transit tritt SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser ein. "Das jetzige Transit-Desaster, das auch das Ergebnis österreichischer Uneinigkeit und des kompromisslosen Verfolgens eigener Interessen ist, gilt es so schnell wie "möglich zu beseitigen", betont Niederwieser Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ und fordert eine "neue, nüchterne Qualität der Diskussion". ****

"Ideen wie 'Ganz Österreich ist eine sensible Zone' dürfen ganz einfach nicht mehr passieren, da nimmt uns in Europa wirklich keiner mehr Ernst. Es ist höchste Zeit, dass man der Lärm- und Schadstoffwahrheit ins Auge blickt und die Grundlagen eines Konzepts von 'sensiblen Zonen' neu durchdacht werden. Man darf aber auch nicht mehr die Augen verschließen vor schadstoffintensiven Bussen, vor dem Lärm eines PKWs, der mit 140 km/h und mehr über die Autobahn braust, oder auch der Tatsache, dass jetzt viele auf ebenfalls schadstoffreiche LKW unter 3,5 Tonnen ausweichen. In der Transitdebatte hilft jetzt nur mehr ein Höchstmaß an Ehrlichkeit und ein Ende der Illusionen", so Niederwieser abschließend. (Schluss) cs/mm

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