Bundesarbeitskammer: Hauptversammlung gegen Zerschlagung der ÖBB - (7)

Linz (AK) - Die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer forderte heute Freitag in Linz die Erhaltung und Stärkung der ÖBB als integriertes Unternehmen.
Statt einer Zerschlagung muss endlich der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur in Angriff genommen werden. Durch diese Investitionen können rund 50.000 Arbeitsplätze abgesichert oder geschaffen werden.

Eine Aufspaltung der ÖBB würde zwangsläufig zu höheren Kosten für die Staatsbürger führen, weil durch die Trennung Synergieverluste von mindestens 100 Millionen Euro entstehen würden. Leidtragende werden vor allem auch die Bahnkunden sein. Die PendlerInnen sind schon jetzt mit immer neuen Tariferhöhungen konfrontiert. Innerhalb weniger Jahre kam es zu Preissteigerungen bei den Wochen- und Monatskarten um bis zu 25 Prozent. Durch die geplante Einführung der "Schienen-Maut" drohen weitere Erhöungen um bis zu 30 Prozent.

(Forts.)

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