SP-Pfeffer zu Tierschutzgesetz: Unerträglich, was Bundeskanzler vorlegt

Tierquälerei wird damit kein Ende gesetzt

Wien (SK) "Es ist unerträglich, was Bundeskanzler Schüssel hier als modernes, bundeseinheitliches Tierschutzgesetz verkaufen will. Das Gesetz ist ein Schritt zurück und nicht nach vorne, und der Tierquälerei wird in Wirklichkeit damit kein Ende gesetzt", beanstandet die burgenländische SPÖ-Abgeordnete Katharina Pfeffer Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Wenn Schüssel den Tierschutz als Chefsache erklärt, habe er auch die Pflicht, dieses Thema ernst zu nehmen, so Pfeffer, die als Mitglied des Verfassungsunterausschusses mit dieser Materie vertraut ist. ****

"Die SPÖ will ein bundeseinheitliches Gesetz zum Schutz der Tiere, welches diesen Namen verdient. Im Nationalrat hat man bereits vor längerem eine Vorlage eingebracht, welche viel umfangreicher und besser ist, als der jetzige Schüssel-Vorschlag", betont Pfeffer. Schüssel habe mit dem neuen Tierschutzgesetz zwar sein Versprechen gehalten, dass er ein Bundesgesetz vorlegen werde, "inhaltlich belügt Schüssel aber die Bevölkerung", so die SPÖ-Abgeordnete, denn "nicht einmal die Hauptforderungen im Tierschutzvolksbegehren finden sich im Gesetz wieder". So, wie das Gesetz derzeit aussehe, ist dem Kanzler das Schicksal von Tieren offensichtlich kein Anliegen, schloss Pfeffer. (Schluss) cs/mp/mm

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