BAUMGARTNER-GABITZER: NEUE PRESSEFÖRDERUNG BRINGT MEHR VIELFALT UND QUALITÄT FÜR DEN JOURNALISMUS

Wien, 28. November 2003 (ÖVP-PK) Eine gute Lösung im Sinne der österreichischen Zeitungs- und Medienlandschaft wurde gestern im Verfassungsausschuss mit dem Koalitionspartner FPÖ durch das neue Presseförderungsgesetz zum Abschluss gebracht. Die Presseförderung wird neuartig auf eine Vertriebsförderung von Tages- und Wochenzeitungen und eine besondere Förderung zur Erhaltung der regionalen Vielfalt der Tageszeitungen umgestellt, teilte heute, Freitag, ÖVP-Verfassungssprecherin Abg. Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer mit. ****

Damit gibt es für die Zeitungsverleger ab dem nächsten Jahr eine Reform, die im Sinne der Medienvielfalt und Qualitätsförderung in Österreich wirken soll und mehr Treffsicherheit, Vielfalt und Qualität für den Journalismus in Österreich bringt, ist Baumgartner überzeugt.

Positiv hob die ÖVP-Abgeordnete hervor, dass im Presseförderungsgesetz 2004 auch die Aus- und Weiterbildung im journalistischen Bereich berücksichtigt werde. "Neben der bisherigen Förderung von Einrichtungen der Journalistenausbildung und Presseclubs ist zukünftig auch vorgesehen, dass Tages- und Wochenzeitungen einen Zuschuss zu den Kosten der angestellten Auslandskorrespondenten und zu den Kosten von Ausbildungsmaßnahmen, die zur Ausbildung der journalistischen Mitarbeiter durchgeführt werden, erhalten können. Neu sind auch die Leseförderung und die Förderung von einschlägigen Forschungsprojekten", so Baumgartner-Gabitzer.

Durch die jährliche Veröffentlichung der Förderrichtlinie der Presseförderungskommission sowie der Förderungen ist zudem mehr Transparenz gegeben, schloss die Abgeordnete.
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