LSth. Egger: Der Winter kann kommen

Gerät und Material für Winterdienst stehen bereit

Bregenz (VLK) - Die für den Winterdienst zuständigen
Stellen der Landesstraßenverwaltung sind für den
angekündigten Wintereinbruch bestens gerüstet. In den Lagerstätten liegen 4.500 Tonnen Streusalz und insgesamt
158 Fahrzeuge stehen zur Schneeräumung und Glättebekämpfung bereit, berichtet Straßenbaureferent Landesstatthalter
Dieter Egger. ****

Unterstützt durch 59 Vertragsfrächter versieht die Landesstraßenverwaltung Winterdienst auf dem rund 900
Kilometer langen Netz von Landesstraßen samt Autobahn und S
16. Die Streumittel befinden sich in den Lagern der Autobahnmeisterei, des Pfändertunnels, des Bauhofes
Felsenau sowie in vielen dezentralen Silos. "Die
eingelagerten Streusalzmengen liegen über dem
durchschnittlichen Jahresbedarf, sodass wir selbst für
einen strengen Winter bestens gerüstet sind", so Egger.

Im letzten Winter, als es zu Versorgungsengpässen
gekommen war, wurden insgesamt 4.749 Tonnen Streusalz und
706 Tonnen Splitt ausgebracht. In Summe musste an 170 Tagen Winterdienst versehen werden, was Frächterkosten von 2,28
Millionen Euro verursachte. Insgesamt schlug der
Winterdienst 2002/2003 (Vorbereitung, Räumen und Streuen)
mit Kosten von 3,9 Millionen Euro zu Buche, resümiert der Straßenbaureferent.

An die Verkehrsteilnehmer richtet Egger einen Appell zur Eigenverantwortung: "Trotz eines sorgfältig versehenen Winterdienstes können winterliche Fahrbahnverhältnisse mit
Glätte oder Schneefahrbahn nie ausgeschlossen werden.
Deshalb gilt es die Fahrzeuge wintertauglich auszustatten
sowie die Fahrgeschwindigkeit und das Fahrverhalten den
Witterungs- und Fahrbahnverhältnissen anzupassen. Bei
winterlichen Fahrverhältnissen ist die vielfach geübte 'Vollkaskomentalität' fehl am Platz."
(ke/gw,nvl)

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