Österreichische Erfolge am Slowenischen Markt ausbauen

Minister setzt seine Exportoffensive in Slowenien fort.

Laibach (OTS) In Vertretung von Landwirtschaftsminister Josef Pröll eröffnete heute, Donnerstag, Dipl. Ing. Andrä Rupprechter, Sektionschef im österreichischen Lebensministerium, die dritte Station der Lebensmittelpräsentation österreichischer Lebensmittelproduzenten in Laibach, Slowenien. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in Budapest und Prag findet nun die dritte von insgesamt sieben Präsentationen statt. Diesmal treffen 39 österreichische Firmen auf ca. 153 Einkäufer und Importeure aus Handel, Großhandel und Gastronomie. Slowenien sei bereits heute ein Erfolgskapitel des österreichischen Lebensmittelexports, erläuterte Rupprechter. Es gelte nun die gute Marktsituation am slowenischen Markt zu halten und auszubauen.****

Keiner der gegenwärtigen und künftigen EU Mitgliedstaaten kaufe so viele österreichische Waren pro Kopf, wie Slowenien dies tut, erläuterte Rupprechter weiters: “Wir haben mit unseren Qualitätsprodukten am slowenischen Markt anteilsmäßig die stärkste Marktdurchdringung – sogar noch vor Deutschland, Schweiz und Ungarn.“ So stammen derzeit rund 27 Prozent der gesamten slowenischen Agrar- und Lebensmittelimporte aus Österreich – vor allem Getreide, Fleisch, Schokowaren, Energydrinks. Auch hier gelte:
Die Geschmackspräferenzen sind aufgrund des gemeinsamen kulturellen Erbes ähnlich. Das bringt bei Lebensmittelexporten große Vorteile. Der Bereich der Lebensmittel und Agrarprodukte spiegele die insgesamt erfreuliche Bilanz des österreichischen Außenhandels mit Slowenien wieder. Rupprechter: „Österreichs Exporte nach Slowenien legen kontinuierlich zu, im ersten Halbjahr 2003 bereits 13,5 Prozent mehr Exporte zu verzeichnen als gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2002. Dementsprechend sei auch der österreichische Handel mit Slowenien bei Agrar- und Lebensmittelprodukten (Zollkapitel 1-24) im Jahr 2002 mit 111,1 Mio. Euro Exporten gegenüber 8,4 Mio. Euro Importen nach Angaben des Fachverbands der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (2003) besonders gut.

Slowenien ist unter den MOEL 10 jenes Land mit der höchsten Kaufkraft Die Kaufkraft der slowenischen Konsumenten beträgt 74 % der Kaufkraft des EU-Durchschnittes (Österreich liegt bei 110% des EU Durchschnitts). Die Nachfrage der slowenischen Konsumenten nach hochwertigen Qualitätsprodukten entspricht durchaus den Ansprüchen der EU Konsumentinnen und Konsumenten. Für Österreich sind vor allem der verstärkte Exporte von Milchprodukte wie Käse und Jogurts und Biolebensmittel möglich. Der Trend bei slowenischen Konsumenten geht eindeutig in Richtung gesunde, schmackhafte Qualitätsprodukte, so Rupprechter abschliessend.
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Servicehinweis:
Die Exportoffensive 1-24 ist eine gemeinsame Initiative des lebensministeriums.at und der Wirtschaftskammer Österreich sowie der Agrarmarkt Austria. Die Durchführung der Firmenpräsentationen erfolgt durch die österreichischen Außenhandelsstellen der Außenwirtschaft Österreich. Weitere Stationen der Exportoffensive sind Warschau und Pressburg sowie Bukarest und Sofia. Informationen für Unternehmen aus dem Agrar- und Lebensmittelbereich, die sich an den weiteren Stationen der Exportoffensive beteiligen wollen sind über die Homepage www.export1-24.at erhältlich.

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