AKNÖ-Tipps zur Anzahlung

Wien (AKNÖ) – Viele Anfragen sind bei den Konsumentenschützern der Niederösterreichischen Arbeiterkammer in der letzten Zeit zum Thema Anzahlung eingelangt. Denn wie die Praxis zeigt, verlangen Firmen bei größeren Anschaffungen immer höhere Anzahlungen vom Kunden. So forderte eine Möbelfirma von einem Konsumenten satte 50 Prozent Anzahlung für eine Küche, die 14.534,57 Euro kostet. Muss sich der Konsument auf eine derartige Forderung einlassen?

Prinzipiell ist eine Anzahlung gesetzlich nicht vorgeschrieben. Nur bei Ratengeschäften wird eine Anzahlung verlangt.
Wird vom Unternehmen eine Anzahlung verlangt, dann raten die AK-Experten lediglich eine Mindestanzahlung zu leisten. Denn während der Lieferzeit von acht Wochen und mehr wird die Anzahlung nicht verzinst und außerdem besteht immer wieder die Gefahr, dass das Unternehmen in Konkurs geht. Dann hat der Konsument fast keine Chance, zu dem angezahlten Produkt oder zu der geleisteten Anzahlung zu kommen. Das sind Risiken, die im Ernstfall auf den Kunden zukommen können.
Daher der Tipp von Konsumentenschützer Günther La Garde: „Handeln Sie günstige Konditionen aus. Geht das Unternehmen darauf nicht ein, wenden Sie sich an andere Firmen. Bei der Konkurrenz kommt man Ihnen sicher auch mit besseren Angeboten entgegen!“

Rückfragen & Kontakt:

AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 58883-1248
presse@aknoe.at
http://www.aknoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN0001