SP-Kärnten: Verbot der Käfighaltung muss aufrecht bleiben!

Das Kärntner Tierschutzgesetz darf nicht aufgeweicht werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Das Kärntner Tierschutzgesetz darf durch die Bundesregelung nicht aufgeweicht werden. Zwar ist ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz ausdrücklich zu begrüßen, aber das Verbot der Käfigtierhaltung, wie es ab 1. 1. 2004 in Kärnten in Kraft treten sollte, ist aufrechtzuerhalten. "Wäre es nicht besser, das Bundestierschutzgesetz an den strengen Kärntner Standard anzupassen? Damit könnten wir viel Tierleid in ganz Österreich verhindern", fordert SP-Klubobmann Adam Unterrieder eine Beibehaltung des Verbots der Käfighaltung.

Unverständlich die Haltung von Tierschutzreferent Georg Wurmitzer (VP), der sich darüber zu freuen scheint, wenn Tiere in Kärnten leiden. "Es muss gerade in dieser sensiblen Sache der Spagat zwischen Tierschutz und Wirtschaft gelingen. Aber im Zweifel muss zugunsten der Tiere entscheiden werden, die Schmerz und Leid sicher zu empfinden in der Lage sind", warnt Unterrieder vor Verschlechterungen. Eine weitere Forderung der SPÖ ist es, sinnlose Tiertransporte quer durch Europa zu vermeiden. Auch hier gilt, jede unnötigen Strapazen für die Tiere zu verhindern. (Schluss)

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