Rabensburger-Spieleland: ÖVP kann sich bei eigenen Ministern nicht durchsetzen

Scheucher und Wurmitzer schauen tatenlos zu

Klagenfurt, 2003-11-25 (fpd) Im Zusammenhang mit der Betriebsansiedlung des Rabensburger-Spielelandes am Millstätter See kritisierte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz die ÖVP scharf. Wurmitzer und Scheucher können sich in Wien bei ihren eigenen Ministern nicht durchsetzen.

Insbesondere Nationalratsabgeordnete Elisabeth Scheucher schaue tatenlos zu, wie eine für Kärnten wichtige Betriebsansiedlung auf Grund der Querschüsse aus dem ÖVP-Ministerium von Pröll den Bach hinunter gehe. "Ich hätte mir erwartet, dass Elisabeth Scheucher ihre angeblich guten Kontakte auf ÖVP-Ministerebene spielen lässt, um die wichtige Investition für Oberkärnten zu retten. Stattdessen schaut sie tatenlos zu wie Arbeitsplätze gefährdet werden. Auch ÖVP-Obmann Georg Wurmitzer hat zugesagt, auf den ÖVP-Minister Druck auszuüben, damit die Umweltverträglichkeitsprüfung zurückgenommen wird. Aber auch Wurmitzer wird offenbar in Wien nicht ernst genommen. Man muss leider feststellen, dass die ÖVP-Kärnten in Wien nichts reden hat und keine Durchsetzungskraft besitzt", sagte Strutz heute.

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