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Klagenfurt, 2003 11 25: Als einer der Betreiber der das endgültige "Aus für die Käfighaltung in Kärnten" -auch mitunterstützt durch mehrere tausende Unterschriften von Bürger/Innen denen das Tierleid zu Herzen gehe und nicht kalt lasse-, warne StR Scheider vor einem unausgegorenem bundeseinheitlichen Tierschutzgesetz, welches Verschlechterungen, z.B. für Kärnten im speziellen Fall der Hühnerhaltung bringe.

Das nach mühsamen Ringen jetzt die Käfighaltung in Kärnten endlich zu Fall gebracht werde, müsse Vorbild für etwaige bundeseinheitliche Regelungen sein und nicht für Verwässerungen herangezogen werden, so Scheider. Überhaupt sollten die besten und tierfreundlichsten Regelungen der verschiedenen Bundesländer als Grundlage, bzw. Maßstab dienen, sonst habe eine bundeseinheitliche Regelung überhaupt keinen Sinn.

Als Kämpfer für den Tierschutz befürworte er, Scheider, aber ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz auf hohem Niveau, d.h. es müsse zu Verbesserungen führen. Es sei zu befürchten, dass durch die derzeitige Diskussion die "Aufweichler" wieder Rückenwind bekommen und alle Gegner des Käfighaltungsverbotes ab 1.1.2004 wieder günstigen Wind verspüren. Vom Bund sei es jedenfalls kein guter Dienst, unausgegorene Regelungen zu verabschieden.

StR Scheider fordere daher den zuständigen Tierschutzreferenten Georg Wurmitzer (VP) auf, sich nicht wie bereits mehrmals ausgesprochen, für eine Lockerung der Kärntner Regelung einzutreten, sondern diese vehement zu verteidigen.

Daher müsse man deutlich in Richtung Wien appellieren: Lieber Bund, verschone uns vor Verschlechterungen und bösen Nachrichten und nimm lieber die verbesserten Regelungen aus Kärnten als Vorbild an, schloss StR Scheider.

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