Umsatzzuwachs und Ertragssteigerung bei der Österreichischen Post AG

Positiver Trend im Halbjahresergebnis setzt sich im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fort

Wien (OTS) - Die Österreichische Post AG erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2003 eine Betriebsleistung von 1.163,83 Mio Euro und ein EGT von 28,69 Mio Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte die Post eine Betriebsleistung von 1.113,20 Mio Euro und ein EGT von -11,08 Euro Mio.

Die Umsatzerlöse stiegen im selben Zeitraum von 1.078,02 Mio Euro auf 1.111,01 Mio Euro.

Das EBIT betrug in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 29,82 Mio Euro gegenüber -12,22 Mio Euro in den Quartalen 1-3 aus dem Vorjahr.

Das EBITD lag Ende September 2003 bei 105,81 Mio Euro, Ende September 2002 betrug dieser Wert 60,62 Mio Euro.
Der Personalstand verringerte sich von durchschnittlich 29.337 Vollzeitkräften in den ersten drei Quartalen des Jahres 2002 auf durchschnittlich 27.368 MitarbeiterInnen in den Monaten Jänner bis September 2003. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstandes um 1.969 Vollzeitkräfte.

Quart. 1-3, 2003 Quart. 1-3, 2002 Veränderung
(Mio Euro) (Mio Euro)

Betriebsleistung 1.163,83 1.113,20 5% Umsatzerlöse 1.111,01 1.078,02 3% EGT 28,69 -11,08 359% EBIT 29,82 -12,22 344% EBITD 105,81 60,62 75%

Umsatzentwicklung in den Geschäftsfeldern

Im Geschäftsfeld Brief, dem klar umsatzstärksten Geschäftsfeld der Österreichischen Post AG konnte der Umsatz von 518,42 Mio Euro aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 532,80 Mio Euro verbessert werden. Maßgeblich verantwortlich für die Steigerung waren vor allem höhere Einnahmen bei Standardbriefsendungen, philatelistischen Produkten und Import von internationalen Briefen. Basis für die Einnahmensteigerung beim Import Brief International war eine signifikante Verbesserung der Laufzeiten der Sendungen.

Das Geschäftsfeld Info-Mail erzielte einen Umsatz, der knapp unter jenem der ersten neun Monate des Vorjahres liegt: Der Umsatz verringerte sich von 247,04 Mio Euro auf 245,03 Mio Euro. Verantwortlich für die Verringerung des Umsatzes im Geschäftsfeld Info-Mail, ist der Trend zu unadressierten Mailings. Mit unadressierten Mailings (Info.Post) werden geringere Margenerlöse erzielt, als mit adressierten Mailings.

Das Filialnetz konnte die Umsätze von 127,61 Mio Euro auf 133,81 Mio Euro steigern.

Die positive Umsatzentwicklung kam vor allem durch gestiegene Einnahmen bei Finanz- und Retail-Produkten (Zusatzsortiment) zu Stande.

Das Geschäftsfeld Kurier.Express.Paket (KEP) steigerte seine Umsätze um fünf Prozent von 111,88 Mio Euro auf 117,20 Mio Euro, was vor allem auf eine positive Entwicklung des Versandhandels zurück zu führen ist.

Das Geschäftsfeld Medienpost erzielte den prozentuell stärksten Umsatzzuwachs unter den fünf Geschäftsfeldern der Österreichischen Post AG. Die Umsatzerlöse stiegen um 20 Prozent von 65,77 Mio Euro auf 78,88 Mio Euro. Die deutlichen Zuwächse wurden vor allem durch Mehreinnahmen bei der Zustellung von Tages-, Wochen-, und Monatszeitungen erreicht.

Quart. 1-3, 2003 Quart. 1-3, 2002 Veränderung
(Mio Euro) (Mio Euro)
Brief 532,80 518,42 3%
Info-Mail 245,03 247,04 -1%
Filialnetz 133,81 127,61 5%
KEP 117,20 111,88 5%
Medienpost 78,88 65,77 20%

Finanzvorstand Rudolf Jettmar sieht die bereits im Halbjahr festgestellte positive Entwicklung bei der Österreichischen Post AG durch das vorliegende Finanzergebnis bestätigt: "Die Bilanz der ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres ist das Ergebnis eines konsequent eingehaltenen Kurses mit Schwerpunkten auf Kostenoptimierung, Produktivität, Kundenbindung und Qualität."

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