SP Themel: "Die SPÖ ist die einzige Partei mit einem klaren Kulturprogramm über das Jahr 2006 hinaus"

Wien (SPW-K) - Gespickt mit Kritik an der Kulturpolitik von Kunststaatssekretär Franz Morak war die Rede von SPÖ-Gemeinderätin Gerda Themel. Im Zuge der Budget-Spezialdebatte zu Kultur und Wissenschaft strich sie die Leistungen von Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath Pokorny hervor. "Mailath-Pokorny geht in den Zeiten eines Franz Morak äußerst verantwortungsvoll mit dem Budget um", sagt die Gemeinderätin.

Anhand zahlreicher Beispiele erläutert sie die erfolgreiche Politik der Stadt Wien im Kulturbereich und die Defizite von Morak. "Im Gegensatz zu dem Desaster, das Morak im Zusammenhang mit der Diagonale zu verantworten hat, ist die Viennale mit Hans Hurch als Leiter ein Beispiel, wie man ein erfolgreiches und von allen akzeptiertes Film-Festival veranstaltet", nennt Themel nur ein Beispiel.

"Die SPÖ ist die einzige Partei mit einem klaren Kulturprogramm über das Jahr 2006 hinaus", beschreibt Themel die Kulturpolitik der Wiener SPÖ. Bei ihren Recherchen auf den Internetseiten der anderen Parteien habe sie kein entsprechendes Konzept gefunden. Die Grünen haben im Bereich Kultur nur Schlagworte aufzuweisen. "Das ist langweilig", sagt Themel und meint damit auch den Internetauftritt der Grünen Kultursprecherin Marie Ringler. Der Kulturbegriff der Wiener ÖVP beschränke sich auf Marterl, Krippenausstellungen und den Auftritt der Don Kosaken. Und die Wiener Freiheitlichen würden unter Kultur ausschließlich Rede- und Aufsatzwettbewerbe verstehen und Initiativen zum Schutz der deutschen Sprache in Funk und Fernsehen. (Schluss)

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