IFF/Landauer zu „Internationalem Tag gegen Gewalt an Frauen“

Wien, 2003-11-25 (fpd) – Anlässlich dem heutigen „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ verwies die Wiener Landessprecherin der initiative Freiheitlicher Frauen (iFF), Stadträtin Karin Landauer, auf das in Österreich geltende Gewaltschutzgesetz samt Wegweiserecht für die Täter. Dieses Gesetz sei eine Erfolgsgeschichte, um die uns ganz Europa beneide. „Es kann gar keine Frage sein, dass jemand mit einer Verurteilung rechnen muss, wenn er Gewalt anwendet. In den meisten Fällen handelt es sich um Gewalt gegen Frauen, die direkt krank machen oder zum Tode führen kann“, so Landauer.

Die iFF-Landessprecherin betonte, dass Frauen am häufigsten Gewalt in ihrer Familie erleben würden. „Gewalt ist eine traumatische Erfahrung. Die psychische Gewalt im familiären Bereich sowie der seelische Stress am Arbeitsplatz stellen jene Gewaltformen dar, denen oft am schwierigsten zu begegnen ist. Psychische Gewalt hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Eine große Schwierigkeit bei der Behandlung und Bereitstellung von Hilfsangeboten ist die bestehende Tabuisierung des Problems und die damit verbundene Scham und Angst der Betroffenen“, so Landauer.

„Alljährlich findet weltweit die internationale Kampagne mit dem Titel "16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ vom 25.11. bis 10. Dezember statt. Diese sollte für alle ein Anlass sein, über dieses Problem in der Öffentlichkeit zu sprechen und die Menschen hellhörig zu machen. Ebenfalls ist Zivilcourage gefordert, bei Gewalt an Frauen nicht wegzuschauen", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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