VP-Salcher: Mailath-Pokorny wird als Wissenschaftsstadtrat nicht wahrgenommen

Schwache Bilanz mit wenig Aussicht auf Weiterentwicklung im Jahr 2004

Wien (VP-Klub): In seiner Bilanz anlässlich der Debatte des Wiener Kulturbudgets für 2004, wies ÖVP-Wien Kultursprecher LAbg. Andreas Salcher auf die lange Versäumnisliste von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny hin. "Bei aller Freude für das dritte Opernhaus in Wien ist die Finanzierung des Theaters an der Wiens ebenso wenig gesichert wie der Betrieb des Ronachers als Musicalhaus", betonte Salcher.

In der Liste der versäumten Chancen nannte Salcher die erneut verschobene Subventionserhöhung für die Modeplattform Unit f - Büro für Mode, die Aufgabe des Jugendmusikwettbewerbs "Point of Music", die fehlenden Konzepte für Figaro- und Künstlerhaus ebenso wie die mangelnde Perspektive für den "Kunstplatz" Karlsplatz. Salcher weiter: "Ebenso fehlt eine Initiative für den Ausbau des Musikschulwesens in Wien oder für die Musik des 20. Jahrhunderts."

Anlässlich der gerade laufenden Volkstheaterausschreibung kritisierte Salcher die fehlende Unabhängigkeit der Jury, und bedauerte, dass Mailath-Pokorny die ausgestreckte Hand zur Mitarbeit ausgeschlagen habe. Abschließend meinte Salcher: "Es besteht kein Grund auf dieses Budget und diese Bilanz stolz zu sein. Es passiert viel weniger, als möglich wäre."(Schluss)

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