KEUSCHNIGG: KRITIK LICHTENBERGERS AM BRENNERBASISTUNNEL VÖLLIG UNVERSTÄNDLICH

Wien, 25. November 2003 (ÖVP-PK) Als völlig unverständlich bezeichnete der Tiroler ÖVP-Abg. Georg Keuschnigg die Kritik der Grünen Nationalratsabgeordneten Eva Lichtenberger an der Errichtung von Brennerbasistunnel und Unterinntaltrasse im gestrigen EU-Unterausschuss des Nationalrats. "Der Bau dieser alpenquerenden Infrastruktur ist die einzige Möglichkeit, große Teile des LKW-Transits auf die Schiene zu verlagern und damit die Verkehrs- und Umweltbelastung in Tirol zu verringern," betonte Keuschnigg heute, Dienstag.****

Lichtenberger möge sich, so Keuschnigg, ein Beispiel an der Schweiz nehmen, die die Politik der Verlagerung auf die Bahn am konsequentesten betreibt. Die großen Baumaßnahmen in der Schweiz werden ihre Wirkung nicht verfehlen, meinte Keuschnigg. Für Tirol gehe es nun vor allem daran, auf nationaler Ebene und in der Europäischen Union die Finanzierung sicherzustellen.

In diesem Lichte müsse man die Kandidatur Lichtenbergers für das Europäische Parlament beinahe als Drohung auffassen. "Eine Abgeordnete, die gegen diese neuen Infrastrukturprojekte im eigenen Land auftritt, welche von der Bevölkerung mit überwiegender Mehrheit getragen werden, ist nicht die geeignete Vertretung in der Europäischen Union," schloss Keuschnigg.
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