FPÖ als Garant für ein faires und ausgewogenes Tierschutzgesetz

Wir schützen auch die Bauern, aber nicht die Agrarfabriken! Evaluierungsmöglichkeit des Gesetzes nach zwei Jahren als wichtiges Signal

Der freiheitliche Agrarsprecher, NRAbg. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch bezog heute zum geplanten Tierschutzgesetz und dessen Auswirkungen auf die Landwirtschaft Stellung. "Die Freiheitlichen haben sich immer zu einem ausgewogenen und gerechten Tierschutz bekannt", so Scheuch. Wichtig sei es dabei, einerseits einen guten Schutz der Tiere gegen Tierquälerei und Leiden zu gewährleisten, andererseits aber auch darauf zu achten, dass der Bauer dabei nicht unter die Räder kommt. "Und genau nach dieser Prämisse werden wir dieses Gesetz verhandeln! Im Bereich der Nutztierhaltung sehen wir uns primär als Vertreter der klein- und mittelstrukturierten Landwirtschaft und der für unsere Heimat typischen tierhaltenden Familienbetriebe", stellt der Agrarsprecher klar.

Laut Scheuch werde man keine Lanze für Agrarfabriken brechen und auch nicht die Schutzmauer für die schwarzen Schafe in der Branche erhöhen. "Von Seiten der FPÖ gibt es ein klares und uneingeschränktes Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft. Für diese Betriebe werden wir einstehen. Wir werden allerdings nicht dabei sein, wenn es darum geht, der Bauernbund-Agrarlobby zum Erfolg zu verhelfen", so Scheuch weiter.

Für Scheuch ist es ganz klar, dass es bei bestehenden Betrieben in der Intensivtierhaltung zu vernünftigen Übergangsbestimmungen und finanziellen Umstiegshilfen kommen muss. Weiters tritt Scheuch für eine Ausnahmebestimmung für Klein- und Kleinstbetriebe ein, da sich diese einen Umstieg aufgrund ihrer Betriebsgröße nicht leisten könnten. "Gerade die kleinen Betriebe im Berggebiet, welche für unsere Region von zentraler Bedeutung sind, müssen hier fair behandelt werden. Ein Betrieb mit zehn Kühen wird nicht in der Lage sein, hunderttausende Euro in einen Umbau zu stecken!", erklärt Scheuch.

Voll auf Parteilinie geht der freiheitliche Abgeordnete in Sachen "Schächten". "Diese Grausamkeit muss untersagt werden! Wenn sich Leute anderen Glaubens bei uns niederlassen, so müssen sie auch unsere Gesetze annehmen", stellt Scheuch klar. Als besonders wichtig erachtet er auch einen verpflichtenden Bericht über das neue Gesetz an den Nationalrat. "Ein verpflichtender Bericht mit der Möglichkeit einer Evaluierung ist aus meiner Sicht ein klares Signal für alle Beteiligten, denn die Qualität, aber auch die Mängel eines so wichtigen Gesetzes wird man erst erkennen, wenn es umgesetzt
ist", so Scheuch abschließend.

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