Binder zum "Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen"

Qualifizierte Ausbildung und gutes Einkommen helfen Frauen nicht von der Gewaltspirale erfasst zu werden

St. Pölten, (SPI) - Weltweit sind Frauen verbaler, psychologischer und körperlicher Gewalt ausgesetzt. Gewalt gegen Frauen zählt zu den häufigsten Menschenrechtsverletzungen und findet zumeist im sozialen Nahbereich statt. Der 25. November, der "Internationale Tag der Gewalt gegen Frauen" soll alljährlich aufzeigen, dass nach wie vor Defizite in der Gewaltprävention bestehen. "Allein in Österreich ist laut Schätzungen des AÖF (Autonome Frauenhäuser Österreich)jede fünfte Frau Opfer von Gewaltanwendung", zeigt sich die Vorsitzende der SP-Frauen NÖ, NR Gabriele Binder, angesichts dieser Zahl betroffen. ****

Zumeist sind Verwandte, Freunde oder Bekannte die Täter. "Opfer von Gewalt zu sein hinterlässt bei vielen Frauen tiefe körperliche und seelische Narben. Soweit darf es aber gar nicht erst kommen. Wir müssen verstärkt auf Bewusstseinsbildung und Prävention setzten. Eine qualifizierte Ausbildung, ein existenzsicherndes Einkommen und eine angemessene Pension sind für die soziale Situation von Frauen sehr wichtig und helfen oft Gewalt schon im Vorfeld abzuwehren", weiß Binder, "doch leider verfolgen ÖVP und FPÖ generell eine 'zurück-an-den-Herd-Politik' und damit ein zurück in die Abhängigkeit.

Die Anzahl von Gewalttaten gegen Frauen ist im Steigen begriffen. "Wir sind daher gefordert entsprechende Hilfestellung in Form von Frauenhäusern, Betreuungs- und Interventionsstellen anzubieten. Der Erhalt und der verstärkte Ausbau von Fraueneinrichtungen ist für eine aktive Gleichstellungspolitik unabdingbar", so die Vorsitzende der SP-Frauen NÖ abschließend.

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