VSStÖ: "Wir schreien, weil ihr schweigt!"

Sozialistische Studierende starten mit neuer Frauenkampagne

Wien (SK) Am heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen startet der Verband Sozialistischer StudentInnen die neue Frauenkampagne mit dem Motto "Wir haben nichts zu verlieren, außer unsere Ketten". ****

"Kein Wörterbuch erklärt patriachale Diskriminierung, aber jede Frau der Welt kann sie spüren. Sexistische Aussprüche, männliche Sprache, schlechtere Bezahlung am Arbeitsmarkt und die Universität ist eine Männderdomäne, verstärkt durch das undemokratische Universitätsgesetz 2002. Die Diskriminierung von Frauen in der Gesellschaft muss endlich ein Ende finden. Bewusst Hinsehen, Aufschreien und Handeln", fordert VSStÖ-Bundesvorsitzende Andrea Brunner Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Mit dem heutigen Tag beginnen in ganz Österreich Aktionen, Wanderaustellungen und Filmnächte, um auf das Thema, dass Frauen noch immer aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit diskriminiert werden, aufmerksam zu machen.

"Frau steht in Abhängigkeit der Männer, Frau verdient weniger oder bekommt erst gar nicht den Job und sie ist vermehrt von Arbeitslosigkeit beroffen. Die schwarz-blaue Bundesregierung leistet dazu ihren Höchstbeitrag, indem sie Frauen- mit Familienpolitik gleichsetzt", kritisiert Brunner.

"Der VSStÖ fordert daher gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, Förderung von jungen Wissenschafterinnen und die Stärkung von Frauennetzwerken. Es geht darum, die bestehenden Machtverhältnisse zu ändern, und die Verantwortung dafür tragen wir alle", zeigte sich Brunner abschließend kämpferisch. (Schluss) cs/mm

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