Rohr: Keine Privatisierung der Straßenmitarbeiter

LR Rohr besuchte heute die Autobahnmeisterei Zauchen: "Die Sorgen der Straßenarbeiter ernst nehmen

Klagenfurt (SP-KTN) - Weihnachten steht vor der Tür und 200 Landesbedienstete wissen nicht, was die Zukunft bringen wird. "Wir Sozialdemokraten stellen uns vehement gegen die Übernahme von rund 200 Straßenmitarbeitern durch die ASFINAG. Diese Ausgliederung bringt für die Betroffenen nur Unsicherheit und Verschlechterungen", setzt sich Umweltlandesrat Reinhart Rohr (SP) für einen Verbleib dieser Mitarbeiter im Landesdienst ein. Damit wäre nicht nur die Zukunft der Straßenbediensteten gesichert, sondern auch die Straßenerhaltung günstiger als durch die ASFINAG. Rohr befürchtet, dass Parallelstrukturen entstehen, die einen volkswirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen könnten. Derzeit sind in Österreich neun Straßenverwaltungen für 36.000 Landesstraßen-Kilometer und 1.600 km Autobahnen zuständig. Hier gilt es, Synergien zu nutzen.

Rohr sieht in dieser Sache Parallelen zur Vorgangsweise bei der ÖBB. "Auch dort wird auf die Interessen Mitarbeiter keine Rücksicht genommen. Ihre Rechte sollen beschnitten werden. Die Sorgen der Mitarbeiter müssen aber ernst genommen werden", meinte der Landesrat, der heute, Dienstag, die Autobahnmeisterei Zauchen besuchte und sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit für die Weihnachtsfeier der Bediensteten einstellte. "Es ist bedenklich, wenn die Straßenarbeiter gerade jetzt, so kurz vor Weihnachten, mit einer solchen Unsicherheit konfrontiert sind. Vermeintliche Einsparungen dürfen nicht am Rücken der Arbeitnehmer ausgeführt werden", attestiert Rohr Schwarz-Blau eine noch nie dagewesene soziale Kälte. (Schluss)

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