ÖAMTC: Bei der Vignette beginnt das neue Jahr schon im Dezember

Club fordert Beseitigung des Miss-Stands, dass Wechselkennzeichen-Besitzer doppelt zur Kasse gebeten werden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Auch im achten Jahr seit Einführung der Vignetten-Pflicht besteht noch immer ein Miss-Stand: Besitzer von Kraftfahrzeugen mit Wechselkennzeichen müssen für jedes Fahrzeug eine Vignette kaufen, mit dem sie Autobahnen oder Schnellstraßen benützen wollen. Die Ungerechtigkeit für die rund 200.000 Wechselkennzeichen-Besitzer ergibt sich daraus, dass sie nicht mit all ihren Fahrzeugen gleichzeitig das hochrangige Straßennetz benützen können. Die Folge: "Die Autofahrer werden dadurch doppelt zur Kasse gebeten", kritisiert ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Deshalb fordert der Club eine Beseitigung dieses Miss-Stands und liefert einen praktikablen Lösungsansatz: Der Zulassungsbesitzer eines Wechselkennzeichens sollte für jedes Fahrzeug eine eigene Vignette erhalten, auf der das Kennzeichen eingestanzt ist.

Die rubinrote Vignette 2004 ist schon ab 1. Dezember 2003 gültig, spätestens ab 1. Februar 2004 muss sie kleben, will man das hochrangige Netz mit dem Fahrzeug befahren. Die Vignette ist bereits jetzt bei allen ÖAMTC-Dienststellen erhältlich. Sollte es, wie in dieser Jahreszeit leicht möglich, durch Steinschlag zu einem Scheibenbruch kommen, hilft der ÖAMTC: An allen Stützpunkten des Clubs wird der Antrag auf eine Ersatzvignette entgegengenommen und diese ausgegeben.

Vignetten-Pflicht für Lkw fällt 2004

Für Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht fällt die Vignetten-Pflicht im kommenden Jahr. Sie wird ab 1. Jänner 2004 von der kilometerabhängigen Lkw-Maut (Lkw-Roadpricing) abgelöst. Für die automatische Abbuchung und in der Folge dann Abrechnung der Maut in der Höhe von durchschnittlich 22 Cent pro Kilometer ist die sogenannte Go-Box notwendig. Die Go-Box ist unter anderen beim ÖAMTC erhältlich. Die Liste der Grenzstationen und Stützpunkte findet sich auf der Homepage des Clubs unter http://www.oeamtc.at/maut/.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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