VP-Ulm: Kameras nur Mitlaufen zu lassen ist nicht genug!

Wien (VP-Klub): "Die Wiener Linien überwachen zwar weite Bereiche der Anlagen des öffentlichen Verkehrs, doch das Bildmaterial wird nur auf die Bildschirme übertragen, nicht aber auf Band aufgenommen. Da von nur einem Bediensteten aber mehrere Monitor gleichzeitig überwacht werden müssen, kann es leicht vorkommen, dass eine strafbare Handlung nicht registriert wird", betonte heute der Sicherheitssprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Wolfgang Ulm, anlässlich der heute stattfindenden Budgetdebatte des Wiener Gemeinderates.

Die Kameras der Wiener Linien sind eine sehr wichtige sicherheitstechnische Einrichtung, da sie es ermöglichen, weite Bereiche von Anlagen des öffentlichen Verkehrs, besonders die großen U-Bahnstationen, zu überwachen. Das Bildmaterial wird dabei auf Montitore übertragen, welche allerdings nur von einem Bediensteten kontrolliert werden. "Dabei kommt es natürlich immer wieder vor, dass strafbare Handlungen zwar von den Kameras gefilmt und übertragen werden, dem diensthabenden Beamten, der ja eine Vielzahl von Monitoren zu überwachen hat, aber nicht auffallen. Dazu kommt, dass durch die Kameras zwar eine Übertragung, aber keine Aufzeichnung erfolgt. Somit gibt es kein Bildmaterial, das der von Polizei bei der Aufklärung herangezogen werden kann", kritisierte Ulm.

Daher habe die Wiener Volkspartei einen Antrag eingebracht, der den Wiener Bürgermeister dazu auffordert, für die Aufzeichnung des Bildmaterials Sorge zu tragen. "Natürlich verlangt keiner, dass die Videos jahrelang aufgehoben werden. Es wäre lediglich eine Art Endlosschleife in einer Dauer vonnöten, welche die erforderliche effiziente Kriminalitätsbekämpfung ermöglicht", betonte Ulm abschließend.

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