Einladung für Journalisten zur Galapremiere der Multimediashow "Projekt Mars"

Der Count Down läuft: Noch 30 Tage bis zur Landung auf der Marsoberfläche am 25. Dezember 2003

Wien (OTS) - "Europa auf dem Wege zum Mars - mit an Bord Hochtechnologie aus Österreich" sagt der in Österreich zuständige Raumfahrtminister, Vizekanzler Hubert Gorbach. "Österreich als Mitglied der Europäischen Weltraumorganisation ESA hat entscheidende Anteile an Mars Express."

Der Start der europäischen Mars-Sonde Mars Express erfolgte im Juni 2003 vom Weltraumbahnhof in Baikonur. Derzeit fehlen noch rund 7 Millionen km, bis sie in die Umlaufbahn des Mars einschwenken wird. 6 Tage vor der Ankunft der Sonde auf dem Mars wird das Landegerät "Beagle" ausgeklinkt und in den frühen Morgenstunden des 25. Dezember die Marsoberfläche erreichen.

30 Tage vor diesem spannenden Ereignis lädt Sie Vizekanzler Hubert Gorbach, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, zu einer Forschungsreise zum Roten Planeten ein.

EINLADUNG FÜR JOURNALISTEN

Dienstag, 2. Dezember 2003, 18.30 Uhr

PLANETARIUM WIEN, 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1

18:30 Uhr: Empfang

19:00 Uhr: Begrüßung durch Dr. Peter Habison, Leiter des Planetariums anschließend: - Eröffnung durch Vizekanzler Hubert Gorbach, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie - Einführungsvortrag von Dr. Rudolf Schmidt, ESA Mars Express Projektmanager

19:45 Uhr: Vorführung der Multimedia Show "Projekt Mars"

anschließend: - Ausklang bei Buffet mit musikalischer Untermalung

Zu sehen ist die Multimedia Show "Projekt Mars" ab Samstag, 6. Dezember 2003 im Planetarium Wien.

"Schneller, besser - und dabei sicher", erklärt stolz der Projektleiter für Mars Express, der aus Österreich stammende Dr. Rudolf Schmidt. Ziel der Mission ist die Erkundung der Oberfläche des Roten Planeten, Sammlung von geologischen und mineralogischen Daten, die Informationen über Aufbau und Entwicklungsgeschichte des Mars geben und Antwort auf zahlreiche Frage geben sollen: Gibt oder gab es Wasservorkommen unter der Oberfläche? Sind damit Anzeichen/Spuren für vergangenes oder gegenwärtiges organisches Leben zu finden?

Austrian Aerospace ist auf dem Gebiet der Thermoisolation Marktführer in Europa und lieferte eine spezielle Schutzhülle, um den Satelliten Mars Express und seine empfindlichen Messgeräte vor den extremen Temperaturschwankungen im Weltraum zu schützen. Diese Thermalschutzfolien ermöglichen es, die Temperatur im Inneren des Satelliten konstant zu halten.

Spezialisten am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung/TU Wien erarbeiten 3-D-Modelle der gewonnenen Daten in bisher nicht gekannter Brillianz, um ein digitales Geländemodell des Mars zu erzeugen.

Wissenschafter des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz untersuchen die Mars Atmosphären-Evolution, um Erkenntnisse über Verdampfung von Wasser auf der Mars Oberfläche zu gewinnen. Für die Messung der UV Strahlung am Mars werden speziell dafür entwickelte Sensoren verwendet, die am Grazer Institut getestet wurden. Die Daten von der Marsoberfläche werden wiederum dazu verwendet, um UV-Simulatoren in Graz zu konditionieren. Reflektierende Schichten am Mars (Wasser, Eis) werden via Radarreflexion entdeckt. Das Empfangsverhalten des Radar Antennensystems wurde in Graz berechnet.

Web Links: Austrian Space Agency: http://www.asaspace.at Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie: http://www.bmvit.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Monika Fischer
Zeiss Planetarium der Stadt Wien
Oswald Thomas Platz 1
1020 Wien
Phone: 01/7295494 - 12
Fax: 01/7295494 - 77
http://www.planetarium-wien.at

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