FÖRDERUNGSBERICHT 2002: RUND 3,7 MRD. AN DIREKTFÖRDERUNGEN Steigerung bei den indirekten Subventionen

Wien (PK) - Die Direktförderungen des Bundes beliefen sich im
Jahr 2002 auf 3.696,5 Mill. € oder 6,0 % der Ausgaben des allgemeinen Bundeshaushalts. Damit konnte gegenüber dem Jahr 2001 (3.645,4 Mill. €) eine leichte Steigerung verzeichnet werden.
29,5 % ( 2001: 27,2 %) der direkten Förderungen wurden durch zweckgebundene Einnahmen wie Arbeitslosenversicherungsbeiträge, Mittel für die Siedlungswasserwirtschaft und den Innovations- und Technologiefonds, die Kraftfahrzeugsteuer oder etwa Gelder aus
dem Katastrophenfonds bedeckt.

Wie schon in den vorangegangenen Jahren führt auch 2002 das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft die Liste der Förderungsgeber an, und zwar mit 1.924,1 Mill. € oder 52,1 % aller Direktsubventionen ( 2001:
1.837,9 Mill. € bzw. 50,1 % ). An zweiter Stelle liegt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit 723,1 Mill. € bzw. 19,6 % ( 2001: 746,8 Mill. € bzw. 20,4 % ), gefolgt vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie mit
317,4 Mill. € oder 8,6 % ( 2001: 334,1 Mill. € bzw. 9,1 % ).

Im Gegensatz zu 2001 kam es im vergangenen Jahr bei den
indirekten Förderungen wieder zu einer Steigerung. Insgesamt
wurden im Jahr 2001 8,074 Mill. € an indirekten Subventionen geleistet ( 2001: 7,827 Mill. € ), von denen 83,2 % (2001: 83,8 % ) an private Haushalte und private, nicht auf Gewinn berechnete Institutionen flossen. 11,4 % (2001: 10,6 % ) entfielen auf den Unternehmenssektor, während 5,4 % (2001: 5,5 % ) land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zugute kamen. (Schluss)

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