Neues Konzept für Behindertenhilfe und Rehabilitation

LR Bischof: Erarbeitung auf breiter Basis

Bregenz (VLK) – "Vorarlbergs Behindertenhilfe hat ein ausgezeichnetes Qualitätsniveau. Es stehen vielfältige und umfangreiche Leistungen für Menschen mit Behinderung zur Verfügung." Landesrat Hans-Peter Bischof will dieses
Netzwerk jetzt in einem neuen Rehabilitationskonzept
erfassen. ****

Zielsetzung von Landesrat Bischof ist es, das neue
"Reha-Konzept" auf breitestmöglicher Basis zu erarbeiten,
also alle Einrichtungen und Partner im Rahmen der
Behindertenhilfe in die Diskussion einzubinden. Heute,
Montag, fand im Landhaus die erste Runde statt. Die unterschiedlichsten Reha-Programme, die auf der Vielfalt
der Betreuungsnotwendigkeiten gründen, müssen noch
intensiver untereinander vernetzt werden. Es ist deshalb an
der Zeit, diese wichtigen Aufgabenbereiche stärker
konzeptionell aufeinander abzustimmen und neuen
Herausforderungen bedarfsorientiert gerecht zu werden, so
Landesrat Bischof. In diesem Zusammenhang erwähnte Bischof
den steigenden Bedarf an Wohnplätzen für Menschen mit
besonderen Bedürfnissen, die zunehmende Zahl an Schlaganfallpatienten, die dringend einer Nachsorge
bedürfen oder immer mehr Menschen mit chronifizierten
psychischen Erkrankungen.

Die Entwicklungen im Bereich der
Behindertenhilfe/Rehabilitation werden derzeit durch
zahlreiche neue Rahmenbedingungen bestimmt, wie
beispielsweise EU-Richtlinien oder Bundesgesetze. Das neue Vorarlberger Rehabilitationskonzept soll deshalb unter Berücksichtigung des Behinderteneinstellungsgesetzes des
Bundes und mit der Überlegung einer Novellierung des Behindertengesetzes des Landes erarbeitet werden.

Als einen der Grundsätze des Vorarlberger Sozialwesens bezeichnete Landesrat Hans-Peter Bischof seine Entwicklung
"von unten nach oben". Deshalb soll auch dieses neue "Reha-
Konzept" mit allen betroffenen Einrichtungen gemeinsam
erstellt werden.
(hh/ug,nvl)

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