AUSZEICHNUNG FÜR GERD KAMINSKI PaN-Preis im Hohen Haus überreicht

Wien (PK) - Der "Dachverband aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften - PaN", dessen Schirmherr Bundespräsident Klestil ist und dessen Ehrenpräsidium die drei Nationalratspräsidenten bilden, vergibt seit einigen Jahren jährlich einen "PaN-Preis"
für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Völkerfreundschaft. Dieses Jahr wurde der Preis an Gerd Kaminski, den geschäftsführenden Vizepräsidenten der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft, verliehen. Die Überreichung des
Preises fand heute Mittag im Hohen Haus statt. An dem Festakt
nahmen unter anderen der Zweite Präsident des Nationalrates Heinz Fischer, Bundesratsvizepräsidentin Anna Elisabeth Haselbach, der Botschafter der VR China sowie zahlreiche aktive und ehemalige Abgeordnete und Bundesräte teil.

Bundesratspräsident Hans Ager meinte in seinen Begrüßungsworten, eine besondere Institution und eine besondere Persönlichkeit hätten die Anwesenden heute zusammengeführt. Ager würdigte die verdienstvolle Tätigkeit des Dachverbandes, seien doch in diesen Zeiten Völkerverständigung und Völkerverbindung wichtiger denn je. Professor Kaminski habe diesbezüglich "ein Netzwerk des guten Willens" aufgebaut und sich besonders um die Beziehungen zur VR China verdient gemacht. Der Präsident gratulierte Kaminski und wünschte ihm, er möge seinen Weg konsequent weitergehen.

Altbundesminister Karl Blecha referierte über die Frühzeit der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft, die aus einer Forschungsgesellschaft hervorgegangen sei, bei der ebenfalls
bereits Gerd Kaminski die führende Rolle gespielt habe. Kaminski sei ein großartiger und verdienstvoller Österreicher, der sich besonders für die Erhaltung des Friedens und die Überwindung von kulturellen und wirtschaftlichen Barrieren eingesetzt habe. Dafür gebühre ihm Dank und Anerkennung, so Blecha.

Der chinesische Minister Su Guang, der extra aus der VR China angereist war, um diesem Festakt beizuwohnen, würdigte den außerordentlichen Beitrag, den die Gesellschaft zu den hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen den Nationen geleistet habe. Diese Tätigkeit werde vom chinesischen Volk sehr geschätzt, betonte Su, der seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, die Beziehungen mögen sich weiter vertiefen im gemeinsamen Interesse der Erhaltung des Weltfriedens und der gedeihlichen kulturellen
und wirtschaftlichen Entwicklung, dies zum gemeinsamen Nutzen der beiden Länder.

Hernach hielt der vorjährige Preisträger Horst Seidler die Laudatio auf Gerd Kaminski, der diese mit einer Gegenrede beantwortete. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Darbietungen chinesischer Kunst, Musik und Akrobatik.

Gerd Kaminski wurde 1942 geboren und ist Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für China- und Südostasienforschung. Er gehört der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft seit ihrer Gründung an und ist Universitätsdozent an der Wiener Universität. Zudem absolvierte er Gastprofessuren in den Vereinigten Staaten
und in der VR China. Er ist Autor von rund 40 Büchern und zahlreichen Artikeln. (Schluss)

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