Rufhilfe – ein Jahr sicher aktiv

LR Schmid und RK-Präsident Gasser: Positive Zwischenbilanz, Fortsetzung der Aktion

Bregenz (VLK) – Im November 2002 erfolgte der Start einer Kampagne zur nachhaltigen Verankerung des Rufhilfe-Systems
und seines neuen Namens in der öffentlichen Wahrnehmung.
Heute, Montag, zogen Soziallandesrätin Greti Schmid, Rot-Kreuz-Präsident Siegi Gasser und Franz Rein von der
Initiative Sichere Gemeinden eine erfolgreiche
Zwischenbilanz. 1.067 Vorarlberger Senioren haben das Rufhilfe-System installiert, das bedeutet ein Plus von 70
Prozent. ****

"Rufhilfe Vorarlberg" ist eine Überwachungs- und Alarmierungseinrichtung des Roten Kreuzes speziell für
ältere, allein stehende Menschen. 542 Vorarlberger setzten
im Zeitraum November 2002 bis November 2003 neu auf die
Rufhilfe Vorarlberg, was eine Steigerung um 70 Prozent
innerhalb eines Jahres bedeutet. Der nunmehrige
Gesamthöchststand von gesamt 1.067 (Rückgaben bereits berücksichtigt) liegt damit auch im Österreichvergleich
ganz vorne.

Weitere Zahlen bringen die Aktivitäten dahinter auf den
Punkt: Über 30 Vortragsveranstaltungen und 22
Theaterinszenierungen zum Thema Rufhilfe, vier Tage auf der Frühjahrsmesse in Dornbirn sowie mehrere Medienschwerpunkte transportieren seit November 2002 das Thema "Rufhilfe
Vorarlberg" in die Vorarlberger Bevölkerung.

Rufhilfe gibt Sicherheit

"Gerade durch die Rufhilfe Vorarlberg ist es vielen
älteren und allein stehenden Menschen möglich, möglichst
lange in der vertrauten Umgebung zu Hause zu bleiben. Das
Gerät vermittelt Selbstständigkeit und ein Gefühl von
Sicherheit und auch eine Art Beziehungsnetz", so
Landesrätin Schmid.

Dass genau dieser Aspekt mit dem Mitwirken von
zahlreichen Seniorenvereinigungen, Hilfsdiensten und
gemeinnützigen Organisationen, aber auch durch die
Unterstützung der Öffentlichkeit und von vielen Betroffenen selbst, so schnell wahr wurde, ist der eigentliche Erfolg
dieser Kampagne. "Denn diese nachhaltige Entwicklung ist
auch Garant für ein langfristig tragfähiges Netzwerk der Verbundenheit. Ein Netzwerk, das gewährleistet, dass das Älterwerden in Vorarlberg eine schöne Perspektive ist. Denn Lebensfreude und Lebensqualität hängen ganz besonders von
den Faktoren Gesundheit, Sicherheit, Geborgenheit und
gewohnte Umgebung ab", fasst RK-Präsident Gasser zusammen.

Daten und Fakten

  • Kampagnenstart am 6. November 2002 mit damals 778 Anschlüssen
  • Im November 2003 Höchststand mit 1.067 Anschlüssen und mit 542 neuen Anschlüssen eine Steigerung um 70 Prozent innerhalb eines Jahres.
  • Aktivitäten mit Vortragsveranstaltungen (30), Theateraufführungen (22), Ganztagesveranstaltungen (2, in Ludesch und Hard)
  • Medienschwerpunkte Herbst 2002, Weihnachten 2002, Frühjahr 2003 plus Placement-Werbung in Apotheken und beim Roten Kreuz (Fahrzeuge etc.)
  • Kooperationen mit Vorarlbergs Pensionistenverbänden und Hilfsdiensten
  • Weitere Infos & Facts unter www.rufhilfe-vorarlberg.at (tm/dig,nvl)

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