Biolek über sich: "Gewisses Talent für den Auftritt"

Der TV-Koch spricht in Reader's Digest Deutschland über seine Frische-Philosophie und gibt Tipps fürs Weihnachts-Menü

Stuttgart (OTS) - Fernseh-Starkoch Alfred Biolek ("Alfredissimo") mag weder Brokkoli noch Blumenkohl besonders gern, isst auch schon mal eine Currywurst auf der Hand und räumt ein, immer mal wieder auch Instant-Brühen zu verwenden. In einem Interview mit dem Magazin Reader's Digest Deutschland (Dezember-Ausgabe) verrät der 69-Jährige einiges über seine Vorlieben in der Küche: "Nur gesund essen, ist mir zu genussfeindlich", oder: "Mir müssen Sie kein Drei-Sterne-Menü vorsetzen, um mich glücklich zu machen." In jedem Fall: "Nicht dogmatisch."

Ursprünglich hätte Biolek nach dem Jura-Studium die Anwaltskanzlei seines Vaters übernehmen sollen. Statt dessen ging er als Jurist in die Rechtsabteilung des ZDF, ehe er Produzent und Moderator von so erfolgreichen Fernsehsendungen wie "Mensch Meier", "Bios Bahnhof" und "Boulevard Bio" wurde. Denn: "Ich hatte ein gewisses Talent für den Auftritt, und ich hatte eine gewisse Neigung, im Mittelpunkt zu stehen", sagt Biolek über Biolek.

Hauptberuflicher Koch zu werden, hat den erfolgreichen TV-Mann aber nie gereizt: "Kochen ist für mich Leidenschaft und Entspannung. Das Schöne ist das Lust-Kochen, wann man will, freiwillig." Die Leidenschaft übrigens hat er von seiner Mutter geerbt. Seit neun Jahren gehört seine Show "Alfredissimo", in der der frühere Showmaster mit Prominenten am Herd steht, zu den erfolgreichsten Sendungen dieser Art im deutschen Fernsehen. Im Gespräch mit Reader's Digest gibt Biolek zu: "Ich bin ein Rezept-Kocher." Zwar variiere er schon mal, aber: "95 Prozent koche ich nach Rezept."

"Jetzt weiß ich wie Gras schmeckt"

Dabei verfolgt Biolek eine, wie er sagt, "gewisse Frische-Philosophie". Beim Einkauf achtet er auf heimische Produkte, obwohl er auch tiefgefrorene Himbeeren, Spinat aus der Kühltruhe oder geschälte Tomaten aus der Dose ("Die sind teilweise besser als frische.") verwendet: "Ich bin da gar nicht pingelig." In anderer Hinsicht ist der Kochkünstler aber wählerisch. Im Vergleich zu frischem lehnt er eingeschweißten Rucola kategorisch ab. "Der verschweißte Rucola schmeckt nach Gras, authentisch nach Gras. Jetzt weiß ich endlich, wie Gras schmeckt", sagt der TV-Koch. Sein Motto:
"Im Prinzip esse ich gerne einfach, und vom Einfachsten das Beste."

Spagetti sind eine Art heimliches Lieblingsgericht - und zwar "al dente, mit etwas Butter, ein paar Salbeiblättern, frisch geriebenem Parmesan und Pfeffer aus der Mühle". Bioleks Tipp: Reichlich Wasser für die Spagetti, und niemals Öl ins Kochwasser kippen. Den Schuss Öl erst hinzugeben, wenn die Nudeln abgegossen und mit heißem Wasser abgespült sind.

Das Reader's Digest Weihnachts-Menü, ausgewählt von Afred Biolek

Für Reader's Digest hat Alfred Biolek in diesem Jahr ein Weihnachtsmenü zusammengestellt. Grundlage dafür waren Rezepte, die die Leserinnen und Leser dem Magazin eingesandt hatten. Die auserwählte Menüfolge lautet: Spinat-Roulade mit Krabben und Lachs, Feiner Borschtsch, Rehkeule auf winterliche Art mit böhmischen Knödeln, dazu gefüllte Äpfel mit Ingwer-Rotkraut und zum Nachtisch Schneenockerln. Wer lieber auf Fleisch verzichtet, kocht die Rote Lasagne nach Art der Großmutter. Alle Rezepte mit einfacher Kochanleitung sind in der Dezember-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland nachzulesen.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Dezember-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist an zentralen Kiosken erhältlich.

ots Originaltext: Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH

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