Morak: Grenzüberschreitung muss gelebte Praxis sein

Preis für grenzüberschreitende Kulturarbeit an Kulturverein Sunnseitn verliehen

Linz (OTS) - Grenzüberschreitung darf kein leeres Wort am Blatt Papier sein, sondern angewandte Praxis. Der Kulturverein "Sunnseitn" setzt genau das vorbildlich um", so Kunststaatssekretär Franz Morak, heute, Sonntag, anlässlich der Verleihung des mit 11.000 Euro dotierten Würdigungspreis für grenzüberschreitende Kulturarbeit 2003 in Linz an den. Die Überreichung an den seit 1993 im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit engagierten Kulturverein fand im Rahmen der heute zu Ende gegangenen Kunst- und Kulturministerkonferenz "Creative Europe.Challenges of Enlargement" im Brucknerhaus statt.

Die Tätigkeit des Kulturvereins Sunnseitn zeige sehr deutlich, wie konkrete Projekte im grenznahen Raum dazu beitragen, "Landesgrenzen und Sprachbarrieren zu überwinden, aufeinander neugierig zu sein und mehr voneinander erfahren zu wollen", so Morak.

Intention des von Morak 2001 ins Leben gerufenen Preises ist es, Kulturinitiativen und Künstlervereinigungen ins Blickfeld zu rücken , die im grenznahen Raum zu Österreichs Nachbarstaaten, die zugleich EU-Beitrittskandidatenländer sind, wie die Republik Tschechien, die Slowakische Republik, Ungarn und Slowenien, vorbildliche Kooperationsprojekte mit Künstlern und ganzen Bevölkerungsteilen eben dieser Nachbarstaaten durchführen. Der Preis soll nicht nur bereits erbrachte Leistungen auszeichnen, sondern auch zu Kooperationen im Sinne nachhaltiger Kulturarbeit ermutigen.

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