"profil": Verzetnitsch: "Eine hilflose Ausrede"

ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch sieht Schadenersatzforderungen nach dem ÖBB-Streik gelassen entgegen

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" sieht ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch den Schadenersatzforderungen, die von der Wirtschaft und der tschechischen Regierung wegen des ÖBB-Streiks gestellt werden, gelassen entgegen: "Streik ist ein legitimes Mittel." Den Vorwurf der Regierung, es habe sich um einen "politischen Streik" gehandelt, hält er für "eine hilflose Ausrede, um einen Arbeitskonflikt wegzureden. Es ist legitim, gegen Pensions- und Lohnkürzungen aufzutreten."

Auch für die ständigen Vorhaltungen, wie viel die Bahn den Steuerzahler kostet, zeigt Verzetnitsch wenig Verständnis: "Jeden Steuerzahler kostet die Straße das Doppelte von der Bahn. Und wenn ich mich richtig erinnere, wurde eine Kosten-Nutzen-Rechnung beim Ankauf der Abfangjäger gar nicht erst aufgestellt."

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