Kadenbach: Wasser predigen, selbst aber Wein trinken

Wo bleiben christlich-soziale Werte in Bezug auf die Unfallrentenbesteuerung?

St. Pölten, (SPI) – „Bei der jüngst entflammten Diskussion um eine Verlängerung der Unfallrentenbesteuerung zeigt sich wieder einmal deutlich, worum es der ÖVP eigentlich geht: Wasser zu predigen, selbst aber Wein zu trinken“, so Niederösterreichs Parteimanagerin Karin Kadenbach gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Niederösterreich. Man könne nicht christlich soziale Werte als wichtige Maxime an seine Fahnen heften, doch in einem Aufwaschen sozial Schwache bestrafen. ****

Soll es nach Wunsch der SPÖ Niederösterreich gehen, dann gehöre die Unfallrentenbesteuerung ersatzlos und selbstverständlich rückwirkend für 2003 gestrichen, so die Landesgeschäftsführerin: „Genug Ungerechtigkeiten passieren unter dieser Regierung. Es sollten vom Schicksal Gebeutelte nicht noch zusätzlich zur Kasse gebeten werden. Oder ist es etwa im Sinne der Kirche Leidgeplagten zu bestehenden körperlichen auch noch finanzielle Prüfungen aufzuerlegen?“.

Außerdem, gibt LAbg. Karin Kadenbach zu bedenken, sind Unfallsrenten finanziell so angesetzt, dass sie nur etwa zwei Drittel des Einkommensentfalls ersetzen: „Hier liegt also ohnehin bereits eine, wenn man so will, „indirekte“ Besteuerung vor.

„Am Beispiel der Unfallrentenbesteuerung hat die Volkspartei nun Gelegenheit ihre christlich-sozialen Werte nicht nur mittels Lippenbekenntnis unter Beweis zu stellen, sondern diese auch in der Praxis voll auszuleben“, so die Landesgeschäftsführerin Karin Kadenbach abschließend.
(Schluss) rs

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