Nachtaktion:18 jugendliche Raser aus dem Verkehr gezogen

Stadt Wien und Zollamt checkten mit Hilfe der Exekutive Hernalser Lokalszene

Wien (OTS) - Erstmals haben die Behörden auf Wunsch der Bezirksvorstehung ausschließlich in Hernals Lokale und Bars hinsichtlich der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kontrolliert. Gleichzeitig haben amtliche Verkehrstechniker in Simmering in der Landesprüfstelle Wien und in Wr. Neudorf Fahrzeuge von jugendlichen Autorasern gecheckt. Das Resultat: zwei illegal in Österreich angetroffene Barkeeper wurden wegen Schwarzarbeit vorübergehend festgenommen, weitere sechs Gastgewerbe-Pfuscher angezeigt, von den 21 überprüften aufgemotzten Autos dürfen seit heute Nacht nur mehr drei mit einem Kennzeichen unterwegs sein, allein in Wien überstand bei den 15 vorgeführten Wagen kein einziger die Überprüfung der MA 46 - Mannschaft ( Verkehrsorganisation ).

~ Notausgänge verstellt, Anlagen zu laut und illegal betriebene Lokale gefunden ~

Die unter der Leitung der Wiener Magistratsdirektion/ Sofortmaßnahmen Schwerpunktaktion brachte neben Beanstandungen durch die KIAB ( Kontrolle illegal in Österreich beschäftigten Ausländer ) auch Anzeigen des Marktamtes und des magistratischen Bezirksamtes, das vor allem zu laut eingestellte Musikanlagen und in zwei Fällen überhaupt illegal betrieben Lokale vorgefunden hatte. In einem Karaoke - Lokal war der Notausgang unzugänglich und in zwei nahezu überfüllten Glücksspiel-Bars, sogenannten Bingo-Cafes, wurden die baupolizeilichen Vorschriften gröblich verletzt.

"4 Zentimeter Bodenfreiheit war noch nie da !"

Die Checks in Simmering übertrafen laut Angaben der Verkehrstechniker alle bisher durchgeführten Kontrollen. 4 Zentimeter fehlten einem "aufgemotzten" schon fast künstlerisch gestalteten VW Bora, um am Boden aufzusitzen. Zudem hatte der in Wien angemeldete, aber von den steirischen Behörden typisierte Wagen eine Luftfederung, die es dem Fahrer erlaubt, auch während der Fahrt die Wagenhöhe zu verändern, ohne dass er dafür irgendein Werkzeug benötigt. Wahrlich als ein Bildnis entpuppte sich der Motorblock. Auf diesem befand sich ein fratzenähnliches Portrait. Im Kofferraum befand sich eine 2x1000 Watt starke Hifi-Anlage, die das Auto während der Fahrt in unglaubliche Schwingungen versetzten könnte. Der Grund der weiteren Kennzeichenabnahmen waren auch hauptsächlich fehlende Bodenfreiheit und in einem Fall eine nicht funktionierende Handbremse. In der Prüfstelle Wr. Neudorf fanden die Behörden schließlich an einem Road-Runner - Boliden ein missbräuchlich verwendetes Kennzeichen vor ( Schluss ).hl

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