Mindestlöhne im Handel steigen 2004 um 1,9 Prozent

Ab 1.1.2004 bekommen rund 100.000 Arbeiter im Handel um 1,9 Prozent mehr

Wien (PWK 825) - Nach vier Stunden dauernden Verhandlungen konnten sich die Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) als Arbeitgebervertreter (Verhandlungsführer: Alois Wichtl, Obmann des Bundesgremiums Lebensmittelhandel in der WKÖ) und Arbeitnehmervertreter (Verhandlungsführer: Walter Aigner, Bundesvorsitzender der Sektion Handel in der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr) auf einen neuen Kollektivvertrag für Handelsarbeiter einigen. Ab 1. Jänner 2004 werden demnach die kollektivvertraglichen Mindestlöhne um 1,9 Prozent erhöht.

Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht. Zusätzliche Abschlüsse gibt es im rahmenrechtlichen Bereich des Kollektivvertrages.

Wichtl bezeichnet den Abschluss als einen, der der schwierigen Lage der Unternehmen im Handel Rechnung trägt, "zumal wir noch einige inhaltliche Erleichterungen für den Arbeitgeber erreicht haben." "Der Abschluss bringt allen Arbeitnehmern eine Reallohnerhöhung und den Arbeitnehmern im Einzelhandel an Samstagen einen Zuschlag bis 18 Uhr", so Aigner. (JR)

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